De la fuente: spanien ist favorit – doch die wm wird kein spaziergang!

Luis de la Fuente hat keine Zweifel: Spanien reist als Titelanwärter zur Weltmeisterschaft 2026. Doch der Erfolg von 2024 in Deutschland ist kein Garant für den Triumph in Nordamerika. Der 64-jährige Trainer mahnt zur Vorsicht, während er gleichzeitig die Vorfreude auf das größte Turnier der Welt zum Ausdruck bringt.

Ein stolzer blick zurück, ein fordernder blick voraus

Ein stolzer blick zurück, ein fordernder blick voraus

Nach dem überragenden Gewinn der Europameisterschaft 2024 scheint Spanien gewappnet für eine weitere Glanzleistung. De la Fuente nimmt die Rolle des Favoriten an, wie er auf der Pressekonferenz in Las Rozas betonte: „Das ist eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit.“ Er spricht von „Aufregung, Glück und großer Zufriedenheit“, doch er weiß auch, dass der Weg zum Titel gesäumt ist von gefährlichen Gegnern.

Deutschland, England, Portugal, Frankreich, die Niederlande, Argentinien, Brasilien – die Liste der ernstzunehmenden Konkurrenten ist lang. De la Fuente ergänzte: „Ich bin sicher, ich vergesse einige.“ Wer hier glaubt, der Weltfußball könne leicht übersehen werden, der irrt gewaltig. Die WM 2026 wird ein Kraftakt, ein Test für die mentale Stärke und taktische Flexibilität der spanischen Nationalmannschaft.

Lo que nadie cuenta ist die historische Dimension: Zum ersten Mal in der Geschichte Spaniens fehlt ein Spieler von Real Madrid im WM-Kader. Stattdessen setzt De la Fuente auf acht Profis vom FC Barcelona – eine mutige Entscheidung, die für Aufsehen gesorgt hat. Die Reaktion der Fans war überwiegend positiv, wie De la Fuente in der TVE-Sendung „Los desayunos de La 1“ verriet: „Ich möchte nicht arrogant klingen, aber nichts hat mich negativ beeinflusst. Ich konnte die Begeisterung im ganzen Land spüren.“

Bevor es für die spanische Auswahl in Richtung Nordamerika geht, steht am Donnerstag ein Freundschaftsspiel gegen den Irak im Riazor-Stadium in La Coruna an. Die letzte Generalprobe vor dem großen Auftritt. Lahm hat bereits Alarm geschlagen, indem er vor Selbstüberschätzung warnte. Die Zeichen stehen auf eine spannende WM, in der Spanien alles geben muss, um den Titel zu verteidigen. Die Konkurrenz schläft nicht, und der Weg zum zweiten Stern ist steinig.

Die Zahl spricht für sich: 20 Teams kämpfen um den WM-Titel. Spanien muss sich beweisen, um nicht am Ende als einer der vielen ambitionierten Teilnehmer dazustehen.