Kirkeløkke triumphiert – aber die löwen kämpfen weiter!

Mannheim – Ein hart umkämpfter Sieg für die SG Flensburg-Handewitt am Samstagabend: Die Handball-Bundesligisten setzten sich bei den Rhein-Neckar Löwen mit 36:33 durch. Doch der Jubel war getrübt von Erinnerungen und Respekt für den ehemaligen Arbeitgeber. Niclas Kirkeløkke, der selbst für die Löwen gespielt hat, zeigte nach dem Spiel eine bemerkenswerte Mischung aus Freude über den Erfolg seiner Mannschaft und Verbundenheit mit seinem Ex-Klub.

Die sg dominiert – aber die löwen geben nicht auf

Die sg dominiert – aber die löwen geben nicht auf

Die Flensburger präsentierten sich vor allem in der ersten Halbzeit als das klar überlegene Team. Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in der 53. Minute schien der Sieg bereits sicher. Doch die Rhein-Neckar Löwen gaben nicht auf und kämpften sich bis auf drei Tore heran. „Wir hatten ein paar Probleme in der zweiten Halbzeit“, räumte Kirkeløkke ein. „Wir haben ein paar Bälle verloren und die Überzahlaktion war schlecht. Aber am Ende haben wir unsere Coolness bewiesen.“

Die Defensive stabilisiert sich – ein Lichtblick für die SG Flensburg-Handewitt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Bereich der Sieben-gegen-Sechs, scheint die Mannschaft unter dem Druck des Wettbewerbs nun stabiler zu werden. „Wir standen heute defensiv gut da“, lobte Kirkeløkke. „Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Blaz Blagotinsek und sein Zusammenspiel mit Benjamin Buric, der mit 16 Paraden maßgeblich zum Sieg beitrug.“

Die Rhein-Neckar Löwen, die mit einem starken Willen kämpften, konnten letztendlich nicht verhindern, dass die SG Flensburg-Handewitt die Oberhand behielt. Die Niederlage mag schmerzhaft sein, doch sie zeigt auch den Charakter der Mannschaft, die sich trotz des Rückstands nicht geschlagen gegeben hat.

Kirkeløkke, der selbst fünf Jahre bei den Löwen unter Vertrag stand, ließ seine Gefühle deutlich erkennen: „Die Löwen haben immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich wünsche ihnen alles Gute. Aber natürlich will ich immer gerne gegen sie gewinnen – das macht einfach Spaß.“

Die kommenden Aufgaben stehen für die SG Flensburg-Handewitt bevor. Neben der Qualifikation für die Champions League liegt der Fokus auf dem Einzug ins Final4 der European League. „Wir wollen natürlich gerne ins Final4 und nochmal gewinnen, aber es wird sehr schwer“, so Kirkeløkke. Die Herausforderungen sind groß, aber die Flensburger zeigen, dass sie bereit sind, sich ihnen zu stellen. Ihre aktuelle Form und der unbedingte Wille zum Sieg lassen optimistisch in die Zukunft blicken.