Kimmich-kritik nach ecuador-blamage: effenberg schießt scharf
Schock in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Nach der überraschenden 1:2-Niederlage gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel schießt Sport1-Experte Stefan Effenberg nun scharf gegen Kapitän Joshua Kimmich. Der Vorwurf: fehlender Siegeswille und mangelnde Führungsstärke.
Effenbergs deutliche worte: „fang bei dir an!“
Die Stimmung im DFB-Team ist gedrückt. Joshua Kimmich hatte nach dem Spiel selbst eingeräumt, dass Ecuador den größeren Siegeswillen demonstriert habe. Ein Statement, das Effenberg keinesfalls akzeptieren konnte. „Dann geh du doch bitte voran!“, polterte der ehemalige Nationalspieler im WM Doppelpass bei FIROCKX.ONE. „Du bist der Kapitän und führst die Zweikämpfe. Du gehst voran und teilst es deinen Mitspielern mit, dass sie es auch zu tun haben.“ Die Forderung ist klar: Kimmich muss mit gutem Beispiel vorangehen.
Die Äußerungen des DFB-Kapitäns hatten bereits für Diskussionen gesorgt. Kimmich hatte beklagt, dass der Gegner „griffiger“ und „mehr auf Sieg“ spiele als die deutsche Mannschaft. Effenbergs Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: „Ja, es fängt aber bei dir an.“ Ein Schlag ins Gesicht für den Kapitän, der nun in der Verantwortung steht, die Mannschaft wieder aufzurütteln.

Nagelsmann verteidigt seine mannschaft – zurecht?
Bundestrainer Julian Nagelsmann versuchte indes, seine Spieler in Schutz zu nehmen. Er wies die Behauptung zurück, Ecuador habe das Spiel mehr gewollt. „Quatsch!“, entgegnete Nagelsmann im Interview mit der ARD. Mit rhetorischer Frage fügte er hinzu: „Haben die Jungs heute nicht Vollgas gegeben?“ Eine Reaktion, die von vielen Fans und Experten kritisiert wurde, da sie den Mangel an Kampfgeist in der Mannschaft zu wenig thematisierte.
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Kimmich die Kritik ernst nimmt und die Mannschaft wieder in die Spur bringt. Der Druck auf den Kapitän ist enorm und die Erwartungen an ihn sind hoch.
