Gijón-geist kehrte zurück: algerien rettet österreich vor dem fiasko!
Ein Schock für Fußballfans weltweit: Die Erinnerung an die „Schande von Gijón“ 1982 wurde wach, als Algerien und Österreich in einer dramatischen Begegnung auf der WM 2026 für Gesprächsstoff sorgten. Doch dieses Mal gab es ein Happy End – zumindest für die Österreicher.
Die angst vor einer wiederholung
Vor dem letzten Gruppenspiel brodelte es in den Medien. Die Schlagzeilen erinnerten an das historische Ereignis, bei dem sich Deutschland und Österreich einig waren, ein Unentschieden zu spielen, um beide in die K.o.-Runde zu kommen. Carli Underberg von BILD brachte sogar eine pikante Verschwörungstheorie ins Spiel: Hat Algerien vielleicht aktiv dazu beigetragen, das 3:3 für Österreich zu erzielen, um selbst aus dem Turnier zu scheiden und den Spaniern die Chance zu nehmen?
Lothar Matthäus widersprach dieser These vehement: „Das kann man so nicht stehen lassen! Wäre das der Fall, hätten auch andere Mannschaften darauf bestanden, sich gegenseitig zu helfen.“ Tatsächlich, die sportliche Ausgangslage spielte hier eine Rolle. Algerien konnte ein Unentschieden gegen ein bereits ausgeschiedenes Österreich akzeptieren, da es ihnen somit ermöglichte, als Gruppendritter in ein vermeintlich einfacheres Sechzehntelfinale einzuziehen.

Ein spektakel statt ballschieberei
Anders als befürchtet, wurde es kein müdes Abwinken. Algerien und Österreich lieferten sich ein packendes Spiel mit einem Ergebnis von 3:3. Riyad Mahrez brachte Algerien in der Nachspielzeit noch in Führung, doch Sasa Kalajdzic bewies seine Nervenstärke und traf in der 96. Minute zum Ausgleich. Ein Tor, das Österreich doch noch ins Sechzehntelfinale katapultierte!

Matthäus lobt das spiel
„Trotz alledem, das war ein tolles Spiel! Eines der Highlights dieser Weltmeisterschaft“, so Matthäus, der die besondere Konstellation des Spiels anerkannte. „Natürlich gibt dieses Ergebnis diese Geschichte, dass eben beide damit zufrieden waren, weiterzukommen.“
Österreich trifft nun auf den amtierenden Europameister Spanien, während Algerien gegen die Schweiz antreten wird. Die Spannung steigt, und die Welt des Fußballs wird genau beobachten, wie sich diese beiden Teams in den nächsten Spielen schlagen werden. Aber eines ist klar: Der „Gijón-Geist“ hat bewiesen, dass selbst in der modernen Fußballwelt Überraschungen und unerwartete Wendungen möglich sind.
