Kevin schade träumt von der wm 2026 – realistische chance oder ferne hoffnung?
Kevin schade blickt optimistisch auf die wm 2026
Kevin Schade, der deutsche Nationalspieler, äußert sich zuversichtlich hinsichtlich seiner Chancen, bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada dabei zu sein. “Es ist schon realistisch, dass ich die Chance habe, dabei zu sein. Aber ich mache mir jetzt nicht so viele Gedanken darüber,” erklärte der Offensivspieler in einem Interview mit Sky. Schade konzentriert sich vor allem auf seine Leistungen im Verein, da er diese als entscheidend für eine mögliche Nominierung ansieht. “Das ist das A und O und das ist der einzige Weg, wie ich das beeinflussen kann und darauf konzentriere ich mich.”

Lehren aus dem dfb-team und die premier league
Die bisherigen Lehrgänge mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) haben Schade das hohe Leistungsniveau innerhalb der Nationalmannschaft verdeutlicht. “Das ist nochmal eine Klasse drüber”, so der 24-Jährige, der seit 2023 beim FC Brentford in der Premier League spielt. Er betont, dass er viel von seinen Mitspielern, insbesondere von Joshua Kimmich und Serge Gnabry, lernen kann. Kimmichs unbändiger Siegeswille, selbst beim Aufwärmen, sei beeindruckend.
Kimmich als vorbild: hunger nach erfolg
Schade beschreibt, wie Joshua Kimmichselbst nach vielen Jahren auf Topniveau weiterhin mit großem Hunger alles gewinnen möchte. “Er will beim Aufwärmen schon jedes Spiel gewinnen,” so Schade. “Da kann man sich auf jeden Fall was abschauen.” Die Beobachtung dieses unbedingten Willens sei für ihn eine wertvolle Erfahrung. Er sieht in Kimmich ein echtes Vorbild, von dem er sich viel abschauen kann, um seine eigene Karriere weiter voranzutreiben.
Verständnis für die öffentliche wahrnehmung
Hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung seiner Leistungen in England zeigt sich Schade verständnisvoll. Er räumt ein, dass Spieler in Deutschland stärker im Fokus stehen. Gleichzeitig betont er, dass es in der “besten Liga der Welt” besonders schwer sei, sich nachhaltig durchzusetzen. Sechs Tore und drei Assists in der laufenden Saison sprechen jedoch für seine Leistung. Mit insgesamt neun Scorerpunkten ist er aktuell der produktivste deutsche Profi in England, gleichauf mit Nick Woltemade von Newcastle United.
Wm-zweifel an mexiko und mögliche auswirkungen
Neben den sportlichen Aspekten gibt es auch politische Unsicherheiten rund um die WM 2026. Zunehmende Zweifel an der Austragung einiger Spiele in Mexiko aufgrund der dortigen Sicherheitslage werfen Fragen auf. Aktuelle Berichte sprechen von einer “kriegsähnlichen Situation”, die die Durchführung der Spiele gefährden könnte. Dies könnte zu kurzfristigen Änderungen im Spielplan führen und die Planung für die Nationalmannschaften erschweren.
Schades bisheriger weg zur nationalmannschaft
Kevin Schade erhielt seine erste Berufung in die A-Nationalmannschaft im Jahr 2023 durch den damaligen Bundestrainer Hansi Flick. Bisher hat er fünf Länderspiele absolviert. Sein letzter Einsatz war Mitte November im WM-Qualifikationsspiel in Luxemburg (2:0), wo er kurz zum Einsatz kam. Die WM 2026 stellt für ihn somit eine weitere Chance dar, sich im Nationaltrikot zu beweisen und seine Karriere fortzusetzen.
