Kanadas stanley-cup-traum lebt nur noch in dallas – ottawa blamiert

Die letzte kanadische Hoffnung trägt jetzt grün und heißt Lian Bichsel. Während Ottawa in vier Spielen zerlegt wurde, schrammten die Dallas Stars nur 29 Sekunden vor einer 3:1-Führung in der Serie.

Ottawa-sweep beendet 31 jahre kanadische trockenheit

1993 hob Kirk Muller den Pokal in die Luft – seitdem nichts. Die Senators schafften es nicht einmal, die Hurricanes zu ärgern. 0:4, Tordifferenz 6:15, ein Debakel, das die Debatte über die NHL-Zukunft in Kanada wieder entflammt.

Die Wild schlugen zurück. Jason Robertson hatte Dallas auf Kurs gebracht, Miro Heiskanen erneut im Powerplay erhöht. Doch Marcus Foligno warf die Gäste in die Verlängerung, wo Matt Boldy mit 14:31 Minuten den Killer erlegte. Bichsel stand 21:36 auf dem Eis, kassierte seine erste Strafe und spürt jetzt den Atem der Verfolger.

Crosby rettet pittsburgh vor der schmach

Crosby rettet pittsburgh vor der schmach

Auf der anderen Seite des Tables verhinderte Sidney Crosby mit einem Powerplay-Tor und zwei Punkten das historische Aus. Die Penguins lagen 0:3 zurück, schafften den ersten Sieg gegen die Flyers und halten die Serie am Leben. Die Zahlen lügen nicht: 21 Schüsse weniger, aber drei Tore reichen, wenn Kris Letang und Connor Dewar den Empty-Netter versenken.

Die Botschaft ist klar: Wer jetzt zögert, fliegt raus. Kanada wartet weiter, Bichsel darf noch träumen – aber nur bis Dienstag, wenn Spiel 6 in Minnesota fällt.