Joe cole zieht die messi-linie: „ronaldo legt sich schlaflos hin und denkt: ich wollte, ich wäre wie leo“

Joe Cole hat den ewigen Streit begraben – mit einem Satz, der Cristiano Ronaldo bis ins Schlafzimmer folgt. „Jeder Profi hat eine Reue, und ich wette, Ronaldo dreht sich nachts rum und denkt: Warum kann ich nicht wie Messi sein?“ sagte der Ex-Engländischer Nationalspieler in einem Interview mit TNT Sports und schickte damit Twitter in einen 24-Stunden-Taumel.

Cole stellt messi neben pelé und schiebt ronaldo eine stufe runter

Cole stellt messi neben pelé und schiebt ronaldo eine stufe runter

Der 41-Jährige, heute Analyst bei BT Sport, ging weiter: „Messi ist der Einzige, der alles gewonnen hat. Er schläft ruhig. Ronaldo, Maradona, Ronaldo Nazario – keine von denen erreicht seine Stufe.“ Für Cole endet die Debatte hier. „Pelé ist der einzige, der noch in der Diskussion bleibt. Der Rest schaut von unten zu.“

Die Zahlen? Messi führt mit acht Ballons d’Or, Ronaldo mit fünf. Weltmeistertitel: 1:0. Torschützenkönige in Europa: 6:4. Doch Cole interessieren keine Tabellen. „Was Leo mit dem Ball macht, ist keine Statistik, es ist Poesie. Jede Berührung ist ein Gedicht, das er improvisiert“, schwärmt der ehemalige Chelsea-Spieler, der Messi 2005 in einem Freundschaftsspiel erstmals gegenüberstand.

Was niemand erwähnt: Cole selbst war einst ein „Ronaldo-Fan“. 2008 sagte er noch, der Portugiese sei „physisch komplett“. Jetzt revidiert er: „Ich habe meine Meinung geändert, weil ich gesehen habe, was wirkliche Größe ist. Größe ist nicht Instagram-Follower, sondern das, was übrig bleibt, wenn der Ball ruht.“

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Ronaldo postierte binnen Minuten ein Trainingsvideo – ohne Kommentar, nur das Sounddesign eines knallenden Balls. Messi schwieg, wie so oft. Die Fans teilten sich in zwei Lager, doch die Stimme eines Mannes, der beide live gestoppt hat, wiegt schwerer als jede Twitter-Umfrage.

Cole beendete das Gespräch mit einem Seitenhieb auf die Premier-League-Ära: „Wir haben in England jahrelang gedacht, Power sei das Maß aller Dinge. Dann kam ein 1,70-Mann und zeigte uns, dass Intelligenz das neue Krafttraining ist.“ Wer jetzt noch diskutiert, hat die letzte zehn Jahre nicht zugesehen.