Jermaine jones übernimmt beim 1. fc schweinfurt 05 – kampf bis zum schluss?

Jermaine jones wird neuer trainer in schweinfurt

Jermaine Jones hat einen Vertrag bis Saisonende beim 1. FC Schweinfurt 05 unterschrieben. Der ehemalige US-Nationalspieler, der auch drei Testspiele für die deutsche A-Nationalmannschaft bestritt, wird versuchen, die abstiegsgefährdete Mannschaft zu stabilisieren. Trotz der schwierigen Tabellensituation möchte sich Jones noch nicht auf konkrete Ziele festlegen, sieht aber Potenzial in der Mannschaft.

Ein unerfahrener trainer im profibereich

Während Jones als Spieler für seine Härte bekannt war, ist er als Trainer im deutschen Profifußball noch ein unbeschriebenes Blatt. Er selbst scherzte bei seiner ersten Pressekonferenz: „Als Schauspieler hätte ich wahrscheinlich einen Oscar gewonnen, weil ich den Bösewicht so gut gespielt habe.“ Er betonte jedoch, dass er als Trainer eine andere Rolle einnehmen und mehr Vorbild sein werde.

Schwierige ausgangslage in der 3. liga

Schwierige ausgangslage in der 3. liga

Die Aufgabe für den 44-Jährigen ist enorm. Der 1. FC Schweinfurt 05 steht nach 24 Spielen in der 3. Liga mit nur 10 Punkten auf dem vorletzten Platz. Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt bereits 17 Punkte. Jones möchte sich aber nicht von der Tabelle entmutigen lassen und setzt auf das Motto: „Von Spiel zu Spiel schauen.“

Erstes spiel gegen den msv duisburg

Erstes spiel gegen den msv duisburg

Das erste Spiel unter Jones führt die Mannschaft zum Auswärtsspiel gegen den MSV Duisburg (Samstag, 14 Uhr, LIVE! bei kicker). Das Hinspiel ging mit 3:0 an die Meidericher. Jones zeigte sich jedoch unbeeindruckt: „Die spielen keinen Tiki-Taka-Fußball, bei allem Respekt.“ Er sieht keine Angst, sondern die Chance, etwas zu holen, da man „nichts zu verlieren“ habe.

Potenzial in der mannschaft erkannt

Potenzial in der mannschaft erkannt

Jones hat die Schweinfurter in den letzten Monaten intensiv beobachtet und ist überzeugt, dass die Mannschaft mehr Qualität besitzt, als der Tabellenplatz vermuten lässt. Er sah den FC 05 bereits im September beim Ausscheiden im bayerischen Landespokal gegen Viktoria Aschaffenburg (8:9 n.E.).

Schnelle einigung nach trainerentlassung

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im vergangenen Jahr, wo er bis Januar 2025 den US-amerikanischen Klub Central Valley Fuego FC trainierte, ging alles sehr schnell. Nach der intern beschlossenen Entlassung von Victor Kleinhenz war der Job in Schweinfurt eine „Win-win-Situation“ für beide Seiten.

Jones will kampfgeist einbringen

Jones möchte in Schweinfurt die Tugenden vermitteln, die ihn auch als Spieler ausgezeichnet haben: „Laufen, kämpfen, kratzen.“ Er will die Fitness verbessern und die Mannschaft mental stärken. Er ist sogar bereit, im Training mitzukicken: „Ich bin immer noch fit genug, dass ich im Training mal mitkicken werde.“

Kein saisonziel, aber hoffnung

Angesichts der aussichtslosen Situation wollte sich Jones nicht auf ein konkretes Saisonziel festlegen: „Jetzt zu träumen, wo wir am Ende stehen könnten, da können wir nur verlieren.“ Dennoch betonte er: „Im Fußball werden immer wieder Wunder geschrieben.“