Italienisches film-comeback: calà gesteht seine mini-turbo-leidenschaft
Jerry Calà, italienische Kultfigur, feiert sein Comeback auf der Leinwand – und nimmt dabei die Gelegenheit, um alte Zeiten und seine Vorliebe für schnelle Autos und Motorräder Revue passieren zu lassen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind ihm die Rollen, in denen er, wenn auch nur kurz, hinter das Steuer ikonischer Fahrzeuge stieg.

Ein meter mini turbo-glück
Seine Karriere ist gespickt mit Auftritten in Filmen wie „Vacanze di Natale“ (1983), „Bomber“ (1982) und „Il ragazzo del Pony Express“ (1986). Jedes Mal durfte er zumindest kurz ein Fahrzeug lenken, das später zu einem Symbol wurde. Die Mini De Tomaso Turbo, die Dune Buggy, die Vespa – all diese Fahrzeuge haben seine Filmografie geprägt. Besonders die Szene in „Vacanze di Natale“, in der er eine Mini Turbo lenkt, ist legendär. „Ich durfte sie ehrlich gesagt nicht lange fahren“, scherzt Calà, „nur einen Meter für die Aufnahme, dann öffnete ich die Tür. Ein mythisches Auto für einen mythischen Film. In den 80ern war das ein gefährliches Gefährt: leicht und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h.“
Calà erinnert sich auch daran, wie im vergangenen Jahr ein Modellauto mit ihm hinter dem Steuer der De Tomaso auf den Markt kam. „Es war ein Renner!“, lacht er. Er erzählt auch von einem weiteren besonderen Erlebnis: „Traumhafte Erinnerungen habe ich an den Dreh von 'Vacanze di Natale' in Cortina. Wir waren außerhalb der Saison dort und haben die Stadt im Griff gehabt. Junge Statisten haben uns abends in die Hütten zum Feiern gebracht. Die Schauspieler waren auch außergewöhnlich: Christian De Sica, Claudio Amendola, Guido Nicheli, Stefania Sandrelli und die wunderbare Karina Huff, die uns leider verlassen hat. Wir sind auch nach dem Dreh Freunde geblieben – etwas Seltenes.“
Neben den Filmerinnerungen teilt Calà seine Leidenschaft für Autos und Motorräder. Er besitzt eine Range Rover Vogue und eine Mini Cabrio mit roten und schwarzen Streifen, mit der er gerne am Gardasee entlang fährt. „Ich lebe fast in einem Ford-Van, der als Umkleidekabine dient, wenn ich Abendveranstaltungen habe.“ Sein Traumauto? „Die Bentley Cabrio. Das ist einfach eine Wucht!“
Ein besonderer Annekdote betrifft seine Jugend: „Als Teenager habe ich die Vespa meines Vaters gestohlen, als ich noch keinen Führerschein hatte. Ein echtes Drama! Die Polizei hat mich erwischt, und mein Vater war im Ausland. Zum Glück konnte meine Mutter den Pass meines Vaters vorlegen und die Sache klären.“
Calàs Leidenschaft für schnelle Autos und Motorräder ist offensichtlich. Er blickt voller Stolz auf seine Karriere zurück, in der er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Fahrer ikonischer Fahrzeuge in Erinnerung geblieben ist.
