Italienische staffeln glänzen in gaborone – pechino 2027 im visier!

Gaborone, Botswana – Ein Feuerwerk italienischer Erfolge bei den World Relays! Vier Staffeln sicherten sich die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2027 in Peking, während weitere beeindruckende Leistungen und nationale Rekorde die italienische Leichtathletik in den Vordergrund rückten. Doch auch Schattenseiten gab es zu vermelden, insbesondere im Hinblick auf die Männerstaffeln.

Die frauen dominieren – rekorde fallen

Die 4x100-Meter-Staffel der Frauen zeigte eine herausragende Leistung und sicherte sich mit 42,61 Sekunden den vierten Platz, nur knapp hinter den Top-Teams aus Jamaika, Kanada und Spanien. Ein Fortschritt von 33 Hundertstelsekunden im Vergleich zum Vortag unterstreicht die kontinuierliche Verbesserung des Teams. Alice Pagliarini und Gloria Hooper gaben einen blitzschnellen Start vor, während Dalia Kaddari und Alessia Pavese die Stäbe sicher übernahmen. Das Quartett präsentierte sich als zweitbeste europäische Mannschaft.

Auch die 4x400-Meter-Staffel der Frauen sorgte für Aufsehen, als sie mit einer Zeit von 3:23,40 den nationalen Rekord egalisierte! Borga, Troiani, Bonora und Mangione lieferten eine beeindruckende Vorstellung ab und zeigten, dass Italien auch in dieser Disziplin zu den Top-Nationen gehört. Die Qualifikation für das Ultimate Championship in Budapest im September ist ebenfalls ein großer Erfolg.

Die gemischte 4x400-Meter-Staffel zeigte ebenfalls eine verbesserte Leistung, während die 4x100-Meter-Staffel im gemischten Rennen mit einem starken Finish die Ticket für Peking 2027 sicherte.

Männerstaffel kämpft – peking 2027 noch in reichweite

Männerstaffel kämpft – peking 2027 noch in reichweite

Die Männerstaffeln hingegen hatten mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Während die 4x400-Meter-Staffel nicht zum Teilnehmerfeld gehörte, verpasste die 4x100-Meter-Staffel knapp die Qualifikation für die Weltmeisterschaften. Ein Wechselproblem kostete wertvolle Hunderstelsekunden. Die Leistung (38,47 Sekunden) war zwar verbessert, reichte aber nicht aus, um die Konkurrenz zu schlagen.

Eduardo Longobardi, ein junges Talent, gab sein Debüt in der Nationalmannschaft und zeigte eine solide Leistung in der ersten Runde. Trotz des verpassten Ziels für Peking 2027 bleibt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zukunft mit Rückkehr von Schlüsselspielern wie Marcell Jacobs und Filippo Tortu.

Die World Relays in Gaborone haben gezeigt, dass die italienische Leichtathletik auf dem richtigen Weg ist. Mit einer starken Frauenstaffel und dem Potenzial für weitere Verbesserungen blicken die Fans gespannt auf die kommenden Wettbewerbe.