Setterosa rotterdam: dramatischer sieg sichert final-ticket!

Rotterdam – Ein Nervenkrimi bis zur letzten Sekunde: Die italienische Wasserball-Nationalmannschaft der Frauen, die Setterosa, hat sich bei der World Cup in Rotterdam einen hart erkämpften 12:10-Sieg gegen die Niederlande gesichert und damit den zweiten Platz in der Gruppe B sowie das Ticket für die Final Eight in Sydney vorgebucht. Ein Auftritt, der zeigt: Der neue Kreislauf hat enormes Potenzial.

Intensive partie mit wendungen

Das Spiel war geprägt von einem hohen Kampfgeist auf beiden Seiten. Nach ausgeglichenen ersten beiden Vierteln (3:3, 5:5) deuteten die Gastgeberinnen an, die Partie zu dominieren und führten zur Pause mit 8:6. Doch die Azzurre zeigten Moral und kämpften sich zurück. Ein entscheidender Moment war die doppelte Überzahl, die Italien durch die Rote Karten gegen Van der Weijden und Bettini aufgrund von unsportlichem Verhalten erhielt. Diese numerische Überlegenheit nutzten die Italienerinnen gekonnt aus und drehten die Partie.

Mirarchi kommentierte nach dem Spiel: „Es war eine emotionale und anstrengende Partie, gegen eine der stärksten Mannschaften Europas. Ich bin stolz auf die Leistung und die Intensität, mit der wir gespielt haben.“ Ranalli steuerte mit einer Dreifachtore einen wichtigen Beitrag zum Erfolg bei. Cabona und Malluzzo sahen zudem den Einsatz im Spiel.

Wer trifft sich in sydney?

Wer trifft sich in sydney?

Neben Italien haben auch die Niederlande, Spanien und die USA das Ticket für die Final Eight in Sydney (22. Juli bis 26. Juli) gelöst. Im Gruppenspiel treffen die Azzurre am Montag um 20:15 Uhr auf Spanien. Die weiteren Teilnehmer werden in den kommenden Tagen in weiteren Spielen ermittelt. Ungarns, Japans, Australiens und Griechenlands Hoffnungen ruhen nun auf der Chance, sich in einem separaten Turnier einen der verbleibenden Plätze zu sichern. Die Spannung steigt, und die Welt des Wasserballs fiebert dem Finale entgegen.

Italien – Niederlande 12:10 (3:3, 2:2, 1:3, 6:2)

Italien: Sesena, C. Tabani, Leone, Klatowski, Gant, L. Cergol, Giustini, Bianconi, Bettini, Ranalli, A. Cocchiere, Gagliardi, Condorelli, Papi. Trainer: Mirarchi.

Niederlande: Aarts, Van der Weijden, Van de Kraats, Schaap, Keuning, Bosveld, Jutte, Sevenich, L. Rogge, Moolhuijzen, Ten Broek, Van den Dobbelsteen, De Vries, Gorter. Trainer: Doudesis.