Iran zur wm 2026: kann das team endlich die k.o.-runde erreichen?

Teheran bebt! Nach mehreren verpassten Chancen winkt dem Iran endlich die siebte Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Qualifikation für die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada ist ein Teufelskreis für die iranische Nationalmannschaft – seit 1978, als man in Argentinien spielte, hat es nicht gereicht für die K.o.-Runde. Kann es 2026 anders werden?

Die qualifikation: ein souveräner auftritt

Die jüngste Qualifikationsphase war für Iran jedoch vergleichsweise entspannt. Nach dem Ausscheiden aus der WM-Qualifikation 2022 wurde das Team mit einer komfortableren Gruppe in der Asien-Qualifikation bedacht. In der zweiten Runde sammelte die Mannschaft in sechs Spielen stolze 14 Punkte, während die dritte Runde mit 23 Punkten aus zehn Spielen die Vorherrschaft im eigenen Qualifying-Bereich festigte. Nur eine Niederlage, gegen Katar (0:1), trübte das ansonsten makellose Bild.

Historische erfolge und olympische glanzzeiten

Historische erfolge und olympische glanzzeiten

Auch wenn die WM-Bilanz des Iran noch Lücken aufweist, blickt man auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. Dreimal konnte die Mannschaft Asienmeisterschaften für sich entscheiden. Zudem weisen die olympischen Teilnahmen von 1964, 1972 und 1976, insbesondere das Viertelfinale 1976 gegen die Sowjetunion, eine gewisse internationale Strahlkraft aus.

Der kader: eine mischung aus erfahrung und nachwuchs

Der kader: eine mischung aus erfahrung und nachwuchs

Trainer Amir Ghalenoei (62) vertraut auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern und talentierten Nachwuchskräften. Im Tor stehen Alireza Beiranvand (Tractor Sazi) und Hossein Hosseini (Sepahan FC) im Kampf um den Platz. Die Abwehrreihe wird von Routiniers wie Ehsan Hajsafi (Sepahan FC) und Shojae Khalilzadeh (Tractor Sazi) angeführt. Im Mittelfeld dürfen Spieler wie Alireza Jahanbakhsh (FCV Dender EH) und Mehdi Torabi (Tractor Sazi) ihre Klasse beweisen. Vorne stürmt Mehdi Taremi (Olympiakos Piraeus), einer der gefährlichsten Angreifer des Teams, auf Tore.

Die gruppengegner und der spielplan

Die WM 2026 wird für den Iran in der Gruppe G ausgetragen. Die Gegner heißen Neuseeland (16. Juni, 3 Uhr), Belgien (21. Juni, 21 Uhr) und Ägypten (27. Juni, 5 Uhr). Die belgische Elf stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Neuseeland und Ägypten dürften jedoch ebenfalls keine leichten Gegner sein.

Die klare Aufgabe für Amir Ghalenoei und sein Team ist es nun, die zahlreichen Qualifikationserfolge in WM-Erfolge umzuwandeln und endlich die K.o.-Runde zu erreichen. Die Fans in Teheran träumen bereits vom ersten großen Coup.