Dortmund holt zinsberger: arsenal-torhüterin stürmt in den aufstiegskampf!
Borussia Dortmund hat einen Transfercoup gelandet, der die Ambitionen des Clubs im Aufstiegskampf deutlich untermauert: Nationaltorhüterin Manuela Zinsberger vom englischen Vizemeister FC Arsenal wechselt in die Regionalliga West. Mit der 30-Jährigen wird der BVB ein starkes Signal an die Konkurrenz senden.

Ein routinier für die herausforderung
Nachdem bereits die DFB-Torjägerin Alexandra Popp zu den Dortmunderinnen gestoßen war, präsentierte der BVB nun Zinsberger als weiteren namhaften Neuzugang. Der Vertrag läuft bis zum Sommer 2029, ein klares Bekenntnis des Vereins zur langfristigen Zusammenarbeit. Geschäftsführerin Svenja Schlenker äußerte sich begeistert: „Mit ihrer Erfahrung auf höchstem Niveau wird sie eine wichtige Stütze für unser Team sein und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, unsere sportlichen Ziele in den kommenden Jahren zu erreichen.“
Zinsberger blickt ihrerseits voller Zuversicht auf die neue Herausforderung. Die Entscheidung für Dortmund sei ihr leicht gefallen, wie sie erklärte: „Die Vision, etwas Großes zu schaffen, hat mich direkt überzeugt. Ich merke die Energie im Verein. Hier brennt jede einzelne Seele dafür, das große Ziel Bundesliga zu schaffen. Da möchte ich ein Teil von sein.“ Die Gunners-Torhüterin hat bereits ein beeindruckendes internationales Schaufenster, darunter der Gewinn der Champions League im vergangenen Jahr.
Ein Comeback nach der Verletzung
Allerdings steht Zinsberger vor einer gewissen Hürde: Seit Oktober 2023 fällt sie aufgrund eines Kreuzbandrisses aus. Dennoch zeigt der Transfer des BVB, dass man an das Potenzial der erfahrenen Schlussfrau glaubt und bereit ist, ihr die nötige Zeit für ihr Comeback zu geben. Die Verpflichtung ist Teil einer größeren Umstrukturierung im Dortmunder Team, bei der auch Ex-Nationalspielerin Jacqueline Meißner, Ramona Maier, Lena Ostermeier vom Bundesliga-Absteiger SGS Essen, Ricarda Walkling und Lara Schmidt von Werder Bremen sowie der neue Sportdirektor Ralf Kellermann (zuvor Wolfsburg) hinzukommen.
Der Aufstieg in die 2. Liga verpasste Dortmund in der vergangenen Saison knapp. Mit diesen Neuzugängen scheint der Verein nun jedoch gewappnet für einen erneuten Anlauf zu sein. Die Frage ist, ob das Team mit Zinsberger zwischen den Pfosten und einer neuen, starken Mannschaft die nötige Konstanz aufbringen kann, um den Aufstieg zu realisieren. Die Regionalliga West wird es zeigen.
