Trump fehlt beim wm-debüt: überraschung oder kalkulierte abwesenheit?

Die Fußballwelt staunt: US-Präsident Donald Trump wird beim Eröffnungsspiel der amerikanischen Nationalmannschaft gegen Paraguay am Freitag nicht dabei sein. Die Bestätigung kam von Andrew Giuliani, dem CEO der FIFA-Taskforce, und beendete damit die Spekulationen um eine mögliche Anwesenheit des Präsidenten bei einem der wichtigsten Spiele für das US-Team im Turnierverlauf.

Giulianis erklärung: ein terminkalender ohne fußball

Giulianis erklärung: ein terminkalender ohne fußball

„Er wird das Eröffnungsspiel leider nicht besuchen können“, erklärte Giuliani gegenüber dem britischen Sender TalkSport. Die Entscheidung sei dem vollen Terminkalender des Präsidenten geschuldet, obwohl er betonte, dass Trump weiterhin ein starkes Interesse an der Weltmeisterschaft habe. „Sein Terminkalender ist sehr voll, aber er wird während des gesamten Turniers involviert sein.“

Doch es gibt einen Haken: Giuliani deutete an, dass Trumps Engagement im Laufe des Turniers zunehmen könnte. „Ich habe den Präsidenten nun seit 30 Jahren kennen gelernt, und ich kann Ihnen eines sagen: Erwartungen sind fehl am Platz. Mit ihm gibt es immer ein überraschendes Ende.“ Diese Andeutung lässt die Frage offen, ob Trump in einem späteren Spiel oder bei einer anderen Gelegenheit doch noch auftauchen wird. Die Möglichkeit einer verstärkten Beteiligung an der WM während des Turniers bleibt also bestehen.

Die Absage Trumps für das Eröffnungsspiel ist ein Zeichen dafür, dass politische Verpflichtungen manchmal Vorrang vor sportlicher Begeisterung haben. Ob er sich später doch noch ins Rampenlicht der WM-Feierlichkeiten schwingt, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Solange Trump im Spiel ist, darf man sich auf Überraschungen einstellen. Der Mann, der für unkonventionelle Entscheidungen bekannt ist, könnte die WM auf seine ganz eigene Weise prägen – auch wenn es nicht beim Debüt des US-Teams der Fall war.