Hrubesch: olympia-ja für hamburg ist ein muss!

Fußball-Legende Horst Hrubesch hat mit deutlichen Worten eine deutsche Olympiabewerbung unterstützt und dabei insbesondere Hamburg ins Rampenlicht gerückt. Der 75-Jährige, der am Freitag Geburtstag feiert, plädiert eindringlich für ein „Ja“ beim Referendum am 31. Mai und sieht in den Spielen eine Chance für einen enormen Schub für die Hansestadt.

Ein infrastruktureller glücksfall für die elbe

Ein infrastruktureller glücksfall für die elbe

„Ich bin ein absoluter Befürworter von Olympia“, betonte Hrubesch in einem Interview mit dem Hamburger SV. „Man muss aufhören, immer nur auf die negativen Aspekte zu schauen. Olympia bringt so viel Positives mit sich.“ Er sieht Hamburg als den idealen Austragungsort und prognostiziert eine weitreichende Entwicklung für die Stadt: „Mit Olympia würde sich Hamburg noch einmal weiterentwickeln – wir sind bereits das Tor zur Welt, und es würde noch einmal vieles infrastrukturell bewegen.“ Auch die Kosten seien zwar erheblich, aber der Mehrwert würde die Ausgaben bei weitem überwiegen.

Die Fußball-Ikone, die selbst als Trainer an den Olympischen Sommerspielen 2016 und 2024 teilnahm, vergleicht eine mögliche deutsche Gastgeberrolle mit der erfolgreichen Fußball-Weltmeisterschaft 2006. „So etwas prägt eine Stadt und ein ganzes Land“, so Hrubesch. Er erinnert sich noch lebhaft an die Abschlussfeier in Paris 2024, wo er „vor 80.000 Zuschauern Polonaisen in fünf verschiedenen Sprachen“ erlebte – ein Gefühl, das sich kaum beschreiben lasse, sondern nur erleben könne.

Hrubesch ist überzeugt, dass Hamburg sich bei einem Olympia-Gastgeberauftrag von seiner besten Seite zeigen kann: „Die Hamburger können sich dermaßen präsentieren und sind auch in der Lage, sich so weltoffen zu zeigen. Wir können zeigen: Wir sind Hamburg, wir sind Deutschland.“ Sein Appell ist klar: „Ich kann nur dazu raten, für Olympia zu stimmen.“

Die Entscheidung liegt nun bei den Bürgern Hamburgs. Hrubesch‘ Wortwahl lässt keinen Zweifel daran: Ein „Ja“ ist für ihn nicht nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit, um die Stadt und das Land in neuem Glanz zu erstrahlen und die Welt zu beeindrucken.