Hollywood feiert! usa demütigen paraguay bei wm-auftakt
Inglewood bebte – und nicht nur wegen des Bratzelwahns. Die USA haben Paraguay bei ihrer Heim-WM mit 4:1 überrollt und einen fulminanten Auftakt hingelegt. Ein Spektakel, das nicht nur auf dem Rasen, sondern auch in den VIP-Logen für Aufsehen sorgte: Hollywood höchstpersönlich war ausnahmslos anwesend.

Stars aus film und sport vereinen sich in inglewood
Während auf dem Spielfeld die US-Boys um Folarin Balogun die Paraguyaner vor eine deutliche Niederlage stellten, herrschte in den Rängen ein regelrechter Promi-Andrang. Tom Cruise, mit Hand auf der Brust die Nationalhymne intonierend, saß direkt neben Fußball-Legende David Beckham und seiner Ehefrau Victoria. Ein zünftiger Kuss für Justin Trudeau von Katy Perry – der kanadische Ex-Premier schien die Geste zu genießen. Sofía Vergara, Owen Wilson, Leonardo DiCaprio, Jamie Foxx und Halle Berry ergänzten die Star-Besetzung, die das Spiel mit Begeisterung verfolgte. Sogar Microsoft-Gründer Bill Gates ließ sich das Spektakel nicht entgehen.
Doch zurück zum Sportlichen: Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach acht Minuten fiel das erste Tor – allerdings durch ein Eigentor von Paraguays Bobadilla. Der Knoten war platzt, und die US-Offensive nahm Fahrt auf. Balogun, der Mann des Matches, traf in der 29. Minute, sah das Tor jedoch aufgrund von Abseitsstellung nicht anerkannt. Doch der Stürmer ließ sich nicht entmutigen und schoss nur zwei Minuten später die USA in Führung. Kurz vor der Pause legte er dann das 3:0 nach und demonstrierte eindrucksvoll die Ambitionen des US-Teams.
Gio Reyna sorgte in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte mit dem 4:1 für den Endstand. Für Paraguay, das seit 2010 nicht mehr bei einer WM vertreten war, war es eine bittere Pille. Die überforderten Südamerikaner hatten keine Antwort auf die spielerische Überlegenheit der USA.
Während US-Präsident Donald Trump dem Spektakel in Inglewood fernblieb, vertraten Außenminister Marco Rubio und Innenminister Markwayne Mullin die Regierung auf der Ehrentribüne. Ein deutliches Zeichen, dass die WM in den USA nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein politischer Faktor ist.
Die USA können nun optimistisch in die kommenden Spiele blicken. Am Freitag treffen sie in Seattle auf Australien (21 Uhr, ARD/Magenta), bevor es am 26. Juni zurück nach Inglewood geht, wo die Türkei wartet (4 Uhr). Die Stars von Hollywood sind sich sicher: Die USA sind ein ernstzunehmender WM-Anwärter.
