Xhaka: schweiz will bei wm endlich mehr als achtelfinale!
Santa Clara – Granit Xhaka hat vor dem WM-Duell gegen Katar eine klare Ansage gemacht: Die Schweiz will dieses Mal mehr erreichen als das bittere Aus im Achtelfinale. Der Kapitän kocht vor Ehrgeiz und verspricht, dass sein Team alles daran setzen wird, um bei dieser Weltmeisterschaft Geschichte zu schreiben.
Der hunger nach mehr: xhaka schürt die erwartungen
„Wir haben Hunger, wie nie zuvor“, betonte Xhaka vor dem entscheidenden Gruppenspiel am Samstag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) gegen Katar. Die Schweizer träumen von einem historischen WM-Triumph, nachdem man in der Vergangenheit stets an den Möglichkeiten vorbeischrammt ist. Das Viertelfinale war bisher die höchste Hürde, die das Nationalteam überwinden konnte – ein Kapitel, das nun geschlossen werden soll.
„Wir reden immer von der besten WM aller Zeiten“, so der Mittelfeldspieler. „Klar, Reden ist einfacher als Tun. Aber wir sind bereit, mental wie physisch und wollen den ersten Schritt machen.“ Die 1:6-Demütigung gegen Portugal bei der WM 2022 in Katar sitzt zwar noch in den Knochen, doch aus dieser Erfahrung wurden wichtige Lehren gezogen. Das Team ist gereifter, stärker und breiter aufgestellt – ein Fakt, den Trainer Murat Yakin ebenfalls hervorhob.

Yakin schmunzelt über lob aus katar – embolo bald einsatzbereit
Das Lob des katarischen Nationaltrainers Julen Lopetegui, der die Schweiz als „eine der besten Mannschaften“ des Turniers bezeichnete, nahm Yakin mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis. „Der Spanier ist ein Fuchs, wenn er solche Aussagen macht“, konterte der Schweizer Coach. Doch er räumte ein, dass sein Team über eine beachtliche Qualität verfügt. Dennoch betonte Yakin, dass das Gruppenspiel vor allem ein Kampf der Willenskraft sein wird.
Die späte Anreise von Breel Embolo aufgrund von Visumsproblemen bereitet Yakin keine Sorgen. „Er ist für uns enorm wichtig, er braucht nicht viele Chancen, um ein Tor zu erzielen – er wird frisch sein.“ Mit seiner Schnelligkeit und seinem Torinstinkt könnte der Stürmer eine Schlüsselrolle im weiteren Verlauf des Turniers spielen. Die Schweizer gehen mit breiter Brust in die Partie – ein Zeichen dafür, dass sie bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen und die Erwartungen zu erfüllen. Der Traum von der WM-Hoffnung lebt.
