Hoeneß serviert kompany apfelkuchen – und verweigert xavi simons

Uli Hoeneß hat wieder einmal den Samba der Geheimnisse aufgedreht. Diesmal platzte ihm das Fass beim Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasche“, und heraus kam eine Anekdote, die so bayerisch ist wie Weißwurst am Vormittag: Vincent Kompany fuhr extra ans Tegernsee, um einen Spieler zu erbeten – und ging mit Kuchen wieder nach Hause.

„Wir brauchen den xavi“ – drei mal, laut und mit nachdruck

Der Belgier war laut Hoeneß „mit dem Christoph Freund“ angereist, um den Transfer von Xavi Simons durchzudrücken. „Er hat gesagt: ‚Uli, wir brauchen den Xavi, wir brauchen den Xavi, wir brauchen den Xavi‘“, zitiert der Ehrenpräsident den Coach. Die Antwort war ein Klassiker des Mannes, der schon Arjen Robben per Powerpoint erklärte, warum er nicht zum FC Chelsea darf.

Hoeneß deutete lediglich auf den Kuchen. „Du Vince, du kannst jetzt noch ein Stück Apfelkuchen essen, aber du bekommst keinen Xavi.“ Fertig. Keine Zahlen, keine Powerpoint, nur Zucker und Zimt.

Die botschaft dahinter: lieber musiala als marketing-gag

Die botschaft dahinter: lieber musiala als marketing-gag

Was wie Scherz klingt, ist Strategie. Hoeneß machte Kompany klar, dass der FCB auf eigene Talente setzt – statt auf teure Leihgebühren für Simons, der sich später für Tottenham entschied. Die Folge: Jamal Musiala bekommt Spielzeit, Mathys Tel bleibt im Kader, der Etat bleibt sauber. Kompany habe das „100-prozentig umgesetzt“, lobt Hoeneß – und schiebt noch einen Seitenhieb auf die Vorgänger hinterher, die ihre Wünsche gern per Pressekonferenz bestellten.

Der Apfelkuchen ist längst aufgegessen, die Lektion bleibt: Wer beim FC Bayern einen Spieler will, sollte entweder einen Vertrag vorlegen – oder eben backen können.