Historischer kantersieg: deutschland marschiert bei wm-qualifikation voran!
Nürnberg tobte! Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat Österreich im ersten Test vor dem großen Turnier in Brasilien mit 5:1 überrollt und damit den dritten Sieg im dritten Qualifikationsspiel gefeiert. Ein souveräner Auftritt, der jedoch von einer Verletzung der Kapitänin Giulia Gwinn getrübt wurde.

Wücks mannschaft zeigt dominanz – aber zu welchem preis?
Bundestrainer Christian Wück hatte vor dem Anpfiff im ZDF gefordert: „Wir wollen von Anfang an da sein und wenn möglich auch wieder zu null spielen.“ Seine Mannschaft lieferte weitgehend, ließ aber einen kleinen Schreckmoment zu. Die Anfangsphase gehörte klar Deutschland, mit Nicole Anyomi, die bereits in der 17. Minute traf, und Vivien Endemann, die den Vorsprung in der 52. Minute erhöhte. Sarah Puntigam unterlief dann ein Eigentor, das den komfortablen Spielstand weiter vergrößerte. Jule Brand sorgte mit einem weiteren Treffer für die deutliche Führung, bevor Lea Schüller nach ihrer Einwechslung den Endstand festmachte.
Doch die Freude über die deutliche Überlegenheit wurde getrübt, als Giulia Gwinn im Zweikampf mit Melanie Brunnthaler an der Schulter umknickte. Der FC-Bayern-Star musste verletzt vom Feld, was für Anspannung sorgte. Ihre Karriere war bereits von Kreuzbandrissen geprägt, daher ist die Sorge um ihre Gesundheit groß. Eine Diagnose steht noch aus.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 24.237 Zuschauer sahen einen dominanten Auftritt der DFB-Auswahl. Das Team festigte damit seine Tabellenführung in Gruppe A4 und schaut optimistisch auf die bevorstehende Partie gegen Österreich in Ried am Samstag.
Die einzige Veränderung in der Startelf im Vergleich zum Spiel gegen Norwegen war der Einsatz von Linda Dallmann anstelle von Carlotta Wamser. Wück vertraute somit überwiegend auf die bewährte Formation, die sich als äußerst effektiv erwies. Sara Däbritz, die nach 111 Länderspielen in den Ruhestand verabschiedet wurde, feierte ebenfalls einen emotionalen Abschied.
Obwohl der Sieg gegen Österreich beeindruckend war, bleibt die Verletzung von Giulia Gwinn ein dunkler Fleck. Es bleibt abzuwarten, wie schwerwiegend die Verletzung ist und wie sie die Vorbereitung auf die WM 2027 beeinflussen wird. Die deutsche Mannschaft muss sich anpassen und ihre Stärken weiterhin unter Beweis stellen – auch ohne ihre Kapitänin.
Die nächste Aufgabe für die DFB-Frauen steht bereits vor der Tür: Das Rückspiel gegen Österreich in Ried am Samstag. Ein Sieg würde den Vormarsch zur WM weiter beschleunigen und die Position als Tabellenführer festigen. Der Fokus liegt klar auf dem Ziel: Brasilien 2027!
