Heidenheim gegen pauli: abstiegskampf in der voith-arena!
Ein brisantes Duell steht heute an: Der 1. FC Heidenheim 1846 empfängt den FC St. Pauli in der Voith-Arena. Für beide Teams geht es im Kampf um den Klassenerhalt um viel. Kann Heidenheim die Negativserie beenden und den ersten Schritt aus dem Abstiegskampf machen? Oder nutzen die Hamburger die Schwäche des FCH und entführen die Punkte mit nach Hamburg?
Die ausgangslage: zwei teams am limit
Die Situation ist ernst für beide Mannschaften. Heidenheim, das in seiner jungen Bundesliga-Historie so schwach dasteht wie nie zuvor, droht den ersten Abstieg in die 2. Liga. Mit nur 19 Punkten aus 30 Spielen müssen die Schwaben heute unbedingt gewinnen. St. Pauli liegt zwar noch fünf Punkte vor dem rettenden Ufer (Werder Bremen, 31 Punkte), aber auch für die Hamburger ist die Saison bisher alles andere als zufriedenstellend. 26 Punkte sind zu wenig, und die Negativserie von sechs sieglosen Spielen lastet schwer auf der Mannschaft von Trainer Alexander Blessin.
Die jüngsten Duelle sprechen leicht für St. Pauli. Von den letzten zehn Pflichtspielen gegen Heidenheim konnte man sieben gewinnen, zwei endeten Unentschieden. Besonders schmerzhaft für die Heidenheimer dürfte die 2:0-Niederlage in der Vorsaison sein, als die Hamburger bereits in der Voith-Arena einen wichtigen Auswärtssieg feierten. Wird es eine Wiederholung geben?

Offensive schwäche und standards: wo liegt das zünglein an der waage?
Beide Teams haben mit ihrer Offensive zu kämpfen. Heidenheim erzielte lediglich 33 Tore, St. Pauli gar nur 26 – ein Negativrekord nach 30 Spieltagen. Die Kiezkicker geben ligaweit die wenigsten Torschüsse pro Partie ab (10,3), dem FCH folgt als zweitschlechtester Wert (11,3). Aber es gibt auch Lichtblicke. Während Heidenheim als einziger Klub in Europas Top-5-Ligen weiterhin auf die erste weiße Weste der Saison wartet, sind Standards für St. Pauli von entscheidender Bedeutung: 54 Prozent der bislang 26 Treffer resultieren aus ruhenden Bällen – der höchste Standardanteil der Liga. Heidenheims Stürmer Budu Zivzivadze befindet sich in guter Form und traf in den letzten zwei Ligaspielen jeweils zum Torerfolg. Kann er auch heute wieder treffen und dem FCH zum Sieg verhelfen?
Die Jokerqualitäten könnten ebenfalls eine Rolle spielen. Heidenheim schoss zwölf seiner 33 Saisontore durch Einwechselspieler (36 Prozent Ligaspitze), während St. Pauli mit lediglich drei Jokertreffern den Tiefstwert stellt. Wer wird die Bankstädter besser nutzen?
Wo kann man das Spiel verfolgen? Die Übertragung erfolgt exklusiv bei Sky (TV und Stream) sowie bei DAZN (Konferenz). Für alle, die es lieber etwas schneller mögen, bietet Sport1 einen Liveticker an.
Die Uhr tickt für beide Teams. Ein Sieg ist heute Pflicht, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Doch die Formkurve und die historischen Ergebnisse lassen vermuten, dass sich St. Pauli heute eine Revanche für die vergangene Saison gönnen könnte. Die Zuschauer dürfen ein spannendes und nervenaufreibendes Spiel erwarten. Denn eines ist klar: Verlieren beide, rückt der Abstieg deutlich näher.
