Hawks stoppen celtics-traum und zementieren playoff-ticket – boston spielt mit dem feuer
Atlanta fegt Boston mit 112:102 vom Platz und schraubt die Heimserie im State Farm Arena auf 13 Siege. Die Celtics verspielen dabei mehr als nur zwei Zähler – sie liefern ihren Verfolgern eine Einladung zum Spitzenkampf.
Joe Mazzulla schonte Jayson Tatum, obwohl der Superstar am Vortag seine Saison-Bestleistung markiert hatte – 32 Punkte nach fast einem Jahr Zwangspause wegen Achillessehnenriss. Die Begründung: Load Management. Die Folge: ein Offensiv-Blackout, aus dem selbst Jaylen Browns fast-Triple-Double (29 Punkte, 10 Rebounds, 9 Assists) nicht mehr herausholt. Die Zahlen täuschen: 9/29 Feld, 3/9 Dreier, 8/14 Freiwurf – das ist kein Bad-Hair-Day, das ist ein Warnschuss.
Atlantas junge wölfe nutzen die gelegenheit gnadenlos
Jalen Johnson schreibt 20 Punkte und 12 Rebounds auf, Onyeka Okongwu antwortet mit ebenfalls 20 plus 10. Dyson Daniels erlaubt sich 18 Punkte, Nickeil Alexander-Walker killt mit 17 Punkten jeden Celtics-Lauf. Die Hawks festigen mit 43:33 den sechsten Platz – und damit das letzte direkte Playoff-Ticket im Osten. Die Celtics dagegen stehen bei 50:25 zwar noch auf Rang zwei, aber die Knicks riechen Lunte, nur zwei Siege dahinter, noch sieben Spiele übrig.
Hinzu kommt: Hugo González, Madrids Export in die NBA, durfte ran – fünf Punkte, vier Rebounds, begrenzt, aber sichtbar. Ein Symbol für Atlantas Tiefe, die Boston derzeit vermissen lässt.

Cleveland und minnesota halten tempo, phoenix schiebt memphis raus
Parallel riss Evan Mobley den Jazz mit 34 Punkten und 17 Rebounds auseinander (122:113), Ayo Dosunmu lieferte in Dallas das erste Triple-Double seiner Karriere – 18/15/12 – und ließ die Timberwolves jubeln. Devin Booker erledigte die Grizzlies mit 36 Punkten, Bam Adebayo schubste Miami mit 23 plus 16 Boards an Philly vorbei. Die Playoff-Türme werden neu verteilt, und Boston muss aufpassen, nicht zwischen die Räder zu geraten.
Fazit: Die Hawks wachsen über sich hinaus, die Celtics spielen mit Risiko. Noch sieben Spiele, um die Krise zu verhindern. Die Uhr tickt – und Atlanta läuft bereits.
