Hase und volodin: olympia 2030 im visier – eiskunstlauf-duo setzt auf neue höchstleistungen!

Ein Paukenschlag aus dem deutschen Eiskunstlauf: Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin, frischgebackene Weltmeister 2026, haben ihre Karriere verlängert und peilen die Olympischen Winterspiele 2030 in Nizza an. Nach den Erfolgen bei Olympia 2026 (Bronze) und der WM in Prag ist das Duo hungrig nach weiteren Triumphen.

Die entscheidung für die fortsetzung: mehr als nur eine sportliche ambition

Die Entscheidung, bis 2030 im Eiskunstlauf zu bleiben, ist für Hase und Volodin kein Zufall. „Wir haben das Gefühl, unser Potential noch nicht ausgeschöpft zu haben“, erklärte Hase in einem Interview mit der ARD. Es geht um mehr als nur um Medaillen; es geht darum, die Grenzen des Möglichen zu verschieben und neue Wege im Eiskunstlauf zu gehen.

Volodin betonte, dass sie sich noch nicht mit ihren Leistungen zufrieden geben können. „Ich glaube, wir haben unser Bestes noch nicht gezeigt – sowohl läuferisch als auch in Bezug auf die Elemente und Präsentation“, so der St. Petersburg geborene Eiskunstläufer. Die beiden wollen neue Ideen und Hebungen ausprobieren und offen für Neues sein.

Neues trainerteam und ambitionierte ziele

Neues trainerteam und ambitionierte ziele

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Duo auf sein bewährtes Trainerteam, angeführt von Dmitry Savin und Knut Schubert, der seine Pension für das Paar verschiebt. Schubert, eine feste Größe im deutschen Eiskunstlauf, wird weiterhin seine Expertise einbringen. Ergänzt wird das Team durch einen Tanztrainer, zwei Choreografen, eine Sportpsychologin und einen Coach für Skating Skills. Savin kündigte bereits an, dass er eine neue, unkonventionelle Stilrichtung anstrebt: „Wir werden etwas Neues ausprobieren und sehen, wie es funktioniert.“

Experte Daniel Weiss sieht in der Entscheidung von Hase und Volodin eine Chance für den deutschen Eiskunstlauf. „Die beiden sind ein Weltklassepaar und Weltmeister. Dennoch können sie sich in entscheidenden Punkten noch verbessern. Gerade im künstlerischen Bereich können sie punkten und mit der richtigen Musik und Choreografie Zeichen setzen.“

Auch Eiskunstlauf-Legende Katarina Witt zeigte sich begeistert: „Es freut mich sehr, dass Mini und Nikita nach den großartigen Erfolgen das Kapitel noch nicht abgeschlossen haben. Gerade mit diesem Wissen können die beiden noch besser werden.“

Die Saison 2026/27 beginnt für Hase und Volodin etwas entspannter. Im Fokus steht die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale im Dezember in Chongqing. Die EM in Lausanne und die WM in Tampere im nächsten Jahr werden dann die ersten großen Bewährungsproben als Titelverteidiger. Die Olympischen Spiele 2030 in Nizza sind das ultimative Ziel.