Hasanovic begeistert san siro – sinner bleibt jedoch abseits

Am 15. Juni verwandelt sich das Giuseppe-Meazza-Stadion in eine gigantische Laufsteg-Arena. Mittendrin: Laila Hasanovic, Partnerin von Tennis-Superstar Jannik Sinner. Die dänische Modelbesetzung wird von Achille Lauro persönlich auf die Bühne des legendären Stadions geholt – doch der zweifache Grand-Slam-Sieger wird fehlen.

Modetempel statt fußballplatz

Die Idee klingt verrückt und grandios zugleich. Der italienische Crossover-Künstler hat San Siro für eine Nacht gepachtet und lässt dort seine erste Capsule-Kollektion für Dondup debütieren, nachdem er dort kürzlich die kreative Leitung übernahm. Hasanovic, die seit 2025 an Sinners Seite ist, soll dabei eine zentrale Rolle spielen – nicht als Statistin, sondern als tragende Figur inmitten von Lichtinstallationen und Live-Acts.

Das Projekt ist ein Statement gegen die alten Silos von Sport, Mode und Musik. Lauro plant, die Mittellinie zu einer Catwalk-Linie zu machen, die Nordtribüne in ein LED-Kunstwerk. Einem Insider zufolge will der Sänger „die Seele des Stadions neu vermessen“.

Sinner konzentriert sich auf wimbledon-vorbereitung

Sinner konzentriert sich auf wimbledon-vorbereitung

Während Hasanovic vor 75.000 Zuschauern posiert, wird Sinner höchstwahrscheinlich in Monte Carlo auf dem Sand trainieren. Nach den Magenproblemen bei den French Open steht der 24-Jährige unter ärztlicher Beobachtung; die Priorität heißt physische Top-Form bis Wimbledon.

Ein enger Berater: „Jannik liebt Lailas kreative Projekte, aber seine Karriere definiert sich über Titel, nicht über VIP-Events.“ Die Entscheidung fiel wohl gemeinsam – mit Blick auf die Grand-Slam-Saison.

Ein paar, zwei geschwindigkeiten

Ein paar, zwei geschwindigkeiten

Hasanovic und Sinner treffen sich in der Öffentlichkeit selten, dafür präzise. Nach dem Rom-Turnier tauchte das Duo in Kopenhagen auf, ein Foto genügte, um die Gerüchteküche zu entfachen. Kurz darauf bestätigte Sinner nüchtern: „Familie und Partner sind Teil meines Teams.“ Das war’s.

Freundinnen wie Elena Santarelli schwärmen: „Laila ist still, charmant und nie aufdringlich. Sie passt perfekt zu einem Champion, der den Ruhm nicht sucht, sondern erarbeitet.“

Am 15. Juni wird San Siro also leuchten – ohne den Mann, der es momentan auf dem Tennisplatz erstrahlen lässt. Die Trennung der Welten dauert nur eine Nacht, aber sie zeigt: auch Superstars müchten Prioritäten setzen. Und diese Lautstärke entsteht eben nicht im Rampenlicht.