Hallescher fc feiert jubiläum mit sieg – aufstiegspläne für die zukunft
Jubiläumsfeier mit erfolgserlebnis
Der Hallesche FC hat sein 60-jähriges Bestehen mit einem wichtigen 1:0-Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt gefeiert. Der Erfolg löste im Leuna-Chemie-Stadion ausgelassene Stimmung aus und stimmt die Fans optimistisch für die kommende Saison. Die Anhänger feierten den Sieg bereits vor dem Spiel mit einem beeindruckenden Fanmarsch und einer aufwendigen Choreografie mit dem Motto: „Solange mich meine Beine tragen, führt der Weg nur zu Chemie.“

Eröffnungsspiel der rückrunde
Mit diesem Sieg startet der HFC erfolgreich in die Rückrunde der Regionalliga Nordost und sendet ein deutliches Signal an die Konkurrenz. Trainer Robert Schröder zeigte sich nach dem Spiel äußerst zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Ich bin hochzufrieden, freue mich ganz besonders über das Auftreten der Mannschaft“, so Schröder.

Druck durch erwartungen
Der Klub war als Aufstiegsfavorit in die Saison gegangen, doch der Start ins Pflichtspieljahr verlief mit Platz sechs unter den Erwartungen. Sportchef Daniel Meyer forderte daher eine deutliche Leistungssteigerung. „Minimum Platz 3“ sei die Zielsetzung für die restliche Saison. Der Sieg gegen Erfurt, den Tabellendritten, war somit von großer Bedeutung.

Fakhro erzielt siegtreffer
Malek Fakhro erzielte das entscheidende Tor des Tages und sorgte für den ersten Sieg des HFC im Jahr 2024. Das Team kämpfte vorbildlich und erspielte sich ein Übergewicht an Torchancen. Trainer Schröder erkannte an, dass es ein guter Start sei und hofft, damit neue Euphorie in der Stadt zu entfachen.
„Vollattacke“ in der kommenden saison
Trotz des Sieges ist die Meisterschaft aufgrund des großen Rückstands auf Spitzenreiter Lok Leipzig (elf Punkte bei einem Spiel mehr) unrealistisch. Der Fokus liegt nun auf der kommenden Saison, in der der HFC laut Sportchef Meyer eine „Vollattacke“ auf den Aufstieg starten will. Die aktuelle Saison soll zeigen, ob Trainer Schröder der richtige Mann ist, um diese Aufgabe zu meistern.
Personalprobleme und taktische anpassungen
Im Winter wurde der Kader nicht verstärkt, da eine Leihe von Jonas Oehmichen scheiterte. Zudem fehlen durch die Abgänge von Cyrill Akono und die Verletzung von Serhat Polat offensive Optionen. Trainer Schröder musste daher improvisieren und stellte mit Marius Hauptmann nur einen gelernter Flügelspieler in die Startelf. Er setzte auf eine defensive „Ochsenkette“ mit vier Innenverteidigern.
Ausblick auf das nächste spiel
Der HFC kann nun hoffen, das Momentum mitzunehmen. Das nächste Spiel führt die Mannschaft auswärts nach Luckenwalde. Dort fehlt jedoch eine Rasenheizung, was das Spiel erschweren könnte. Im Leuna-Chemie-Stadion wurde die Rasenheizung für 12.000 Euro in Betrieb genommen, um das Jubiläumsspiel zu ermöglichen – eine Investition, die sich angesichts des Sieges gelohnt hat.
Die regionalliga nordost – trainer im überblick (2025/26)
| Verein | Trainer |
|---|---|
| Hallescher FC | Robert Schröder |
| Lok Leipzig | … |
