Saballys comeback endet in dallas: ex-klub setzt sich durch
Ein bitterer Abend für Satou Sabally: Trotz einer starken Leistung mit 20 Punkten konnte die deutsche Nationalspielerin mit ihrem neuen Team, den New York Liberty, die Partie gegen ihren Ex-Klub Dallas Wings nicht gewinnen. Das Ergebnis: 76:91 – eine deutliche Niederlage, die die Liberty weiter in der Tabelle festsetzt.

Die rückkehr nach dallas – ein emotionales duell
Für Sabally war das Spiel gegen Dallas besonders emotional aufgeladen. Nach ihrem Wechsel von den Wings zu den Liberty stand sie nun zum ersten Mal gegen ihre ehemaligen Teamkollegen auf dem Feld. Die 28-Jährige zeigte sich von ihrer besten Seite und war mit 20 Punkten die beste Werferin der Liberty. Doch trotz ihrer individuellen Leistung konnte sie die drohende Niederlage nicht abwenden. Die Wings präsentierten sich als das klar überlegene Team und demonstrierten ihre Stärke in der Defense und im Angriff.
Die Liberty, die in der vergangenen Saison noch Meister waren, haben mit drei Siegen und drei Niederlagen einen schwierigen Saisonstart. Der Ausfall Saballys zu Beginn der Saison aufgrund einer Zyste, die operativ entfernt werden musste, hat das Team zusätzlich belastet. Ihre Rückkehr ins Team ist ein Lichtblick, doch die Anpassung an das neue Spielsystem und die Integration in die Mannschaft erfordern Zeit und Geduld. Die Liberty müssen nun ihre Strategie überdenken, um den Abwärtstrend zu stoppen und wieder an die Erfolge der Vorsaison anzuknüpfen.
Ein weiterer Aspekt, der im Schatten blieb: Die deutsche Nationalspielerin Leonie Fiebich, die erst vor Kurzem mit Valencia die spanische Meisterschaft gewonnen hat, kam in diesem Spiel nicht zum Einsatz. Ihre Abwesenheit könnte ein weiterer Faktor für die Niederlage gewesen sein, obwohl dies nicht bestätigt werden konnte. Die Liberty stehen vor einer Herausforderung, müssen aber auch die positiven Aspekte aus diesem Spiel mitnehmen und sich auf die kommenden Partien konzentrieren.
Die Zahl spricht für sich: Die Wings verteidigten aggressiv und zwangen die Liberty zu zahlreichen Ballverlusten, die sie prompt eiskalt ausnutzten. Die Liberty müssen nun lernen, mit dem Druck umzugehen und ihre Leistung zu stabilisieren, wenn sie in der WNBA-Saison 2026 eine ernstzunehmende Rolle spielen wollen.
