Guardiola beklagt mancitys transferbilanz – ironie und frustration

Pep guardiola äußert sich verblüfft über manchester citys transferpolitik

Pep Guardiola, Trainer des Manchester City, zeigte sich überraschend kritisch und sogar ein wenig verärgert über die Transferpolitik seines Vereins. Er äußerte sich ironisch zu den Ausgaben der Citizens in den letzten Jahren und betonte, dass man im Vergleich zu anderen Premier League Klubs eher zurückhaltend agiert habe.

„Ein bisschen traurig und verärgert“

„Ein bisschen traurig und verärgert“

„Ich bin ein bisschen traurig und verärgert“, so Guardiola. „Wir liegen nur auf Platz sieben der Premier League, wenn man die Netto-Transferausgaben der letzten fünf Jahre betrachtet. Ich bin sauer, weil wir nicht mehr Geld ausgeben!“ Der spanische Trainer äußerte damit seinen Unmut über die vermeintlich geringen Investitionen im Vergleich zur Konkurrenz.

Hohe ausgaben im winter, aber langfristig zurückhaltend

Obwohl Manchester City im vergangenen Winter 95 Millionen Euro in neue Spieler investierte und damit ligaweit an der Spitze stand (im Januar 2025 waren es sogar 218 Millionen Euro), liegen die Netto-Ausgaben seit 2021 bei lediglich 460 Millionen Euro. Das ist deutlich weniger als bei anderen Top-Klubs.

Das ranking der premier league ausgaben

Die Top 5 der Premier League Vereine mit den höchsten Netto-Ausgaben seit 2021:

  • Manchester United: -783 Millionen Euro
  • FC Arsenal: -770 Millionen Euro
  • FC Chelsea: -755 Millionen Euro
  • Tottenham Hotspur: -666 Millionen Euro
  • Newcastle United: -492 Millionen Euro
Manchester City rangiert mit 460 Millionen Euro auf Platz sieben.

Guardiola fordert mehr investitionen

„Ich möchte Erster sein“, scherzte Guardiola. „Ich verstehe nicht, warum der Verein nicht mehr Geld ausgibt.“ Er argumentierte, dass andere Teams in den letzten Jahren dank höherer Investitionen in der Lage waren, die Meisterschaft, die Champions League und den FA Cup zu gewinnen. Er fügte hinzu: „So wie wir in der Vergangenheit gewonnen haben, weil wir viel ausgegeben haben, müssen jetzt sechs Teams gewinnen, weil sie mehr ausgegeben haben.“

Erfolge trotz geringerer ausgaben

Trotz der vergleichsweise geringeren Transferausgaben blickt Manchester City auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. In den letzten acht Jahren gewann der Verein sechs Meisterschaften, wobei lediglich der FC Liverpool (2020 und 2025) die Dominanz der Citizens durchbrechen konnte. Aktuell liegt City sechs Punkte hinter Tabellenführer Arsenal.

Vergleich zur bundesliga

Zum Vergleich: Die gesamte Bundesliga investierte im Wintertransferfenster nur rund 97 Millionen Euro für Neuzugänge. Die Investitionen von Manchester City allein übertrafen damit fast die der gesamten deutschen Liga. Auch ein Transfer von Antoine Semenyo (AFC Bournemouth) und Marc Guéhi (Crystal Palace) für insgesamt 95 Millionen Euro wurde getätigt.