Gnabry kämpft zurück: erste ballarbeit nach adduktorenriss!

München atmet auf: Serge Gnabry, der verletzte Star des FC Bayern, gibt erste Zeichen der Hoffnung. Der Adduktorenriss, der ihm die Teilnahme an der WM 2026 raubte, scheint langsam, aber sicher zu heilen. Statt auf dem Rasen in den USA, Kanada und Mexiko zu glänzen, konzentriert sich der Nationalspieler nun auf seine Rehabilitation in München.

Die ersten zaghaften schritte zurück ins training

Die ersten zaghaften schritte zurück ins training

Bereits seit Anfang dieser Woche wurde Gnabry auf dem Trainingsplatz mit dem Ball gesehen – ein willkommener Anblick für alle Fans des FC Bayern und der Nationalmannschaft. Unter Anleitung von Reha-Trainer Simon Martinello absolvierte der Offensivspieler am Dienstag Laufrunden und Mobilisationsübungen, bevor er sich zaghaft an erste Ballkontakte wagte. Die Hitze, die mit über 30 Grad Celsius herrscht, stellt dabei eine zusätzliche Herausforderung dar. Die Verantwortlichen achten penibel darauf, dass Gnabry genügend Regenerationszeiten einlegt, um eine erneute Verletzung zu vermeiden.

Der Ausriss des Adduktoren am rechten Oberschenkel ereignete sich Mitte April, nur einen Tag vor dem Bundesliga-Duell gegen den VfB Stuttgart. Ein bitterer Moment, der nicht nur Gnabry, sondern auch den gesamten Verein schockierte. Sein Traum vom WM-Einsatz platzte abrupt. Doch nun deutet alles darauf hin, dass der Angreifer bis zum Saisonstart Ende August wieder voll einsatzfähig sein könnte.

Es ist ein langsamer Prozess, und die kommenden Tage werden entscheidend sein. Die Trainingseinheiten am Mittwoch- und Donnerstagvormittag werden zeigen, wie weit Gnabry bereits ist. Aber eines ist klar: Jeder Schritt, den er zurücklegt, ist ein Schritt näher an die Rückkehr auf den Platz. Die Fans hoffen, dass der geborene Torschütze bald wieder seine Qualitäten unter Beweis stellen kann – und das mit voller Kraft.