Girona kämpft: stuani rettet punkt gegen rayo!
Ein Last-Minute-Treffer von Cristhian Stuani sicherte Girona einen wichtigen Punkt gegen Rayo Vallecano und hielt die Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben. Nach einem enttäuschenden Spielverlauf und einem späten Gegentreffer zeigte der uruguayische Stürmer einmal mehr seine Führungsqualitäten und sein Torinstinkt.

Die knappe führung für rayo und die reaktion von girona
Die Partie in Vallecas verlief für Girona alles andere als optimal. Nach 86 Minuten erzielte Alemão die Führung für die Gastgeber, was den Gästen aus Katalonien eine schwere Prüfung abverlangte. Doch Girona gab nicht auf, und wie so oft in entscheidenden Momenten war es Cristhian Stuani, der die Mannschaft vor dem Abgrund bewahrte. Der erfahrene Stürmer, der nach einer Phase mit zwei Muskelbündelrisse zurückkam, stürmte nach einem Eckstoß von Tsygankov in den Strafraum und köpfte den Ball unhaltbar zum Ausgleich ins Netz – nur vier Minuten nach dem Führungstreffer von Rayo.
Ein Punkt, der Gold wert sein könnte. In der aktuellen Tabellenlage, in der jeder Punkt zählt, ist dieses Unentschieden für Girona von unschätzbarem Wert. Die Mannschaft liegt nun nur noch zwei Punkte hinter den Abstiegsplätzen und hat die Chance, sich im Heimspiel gegen die Real Sociedad weiter von der Gefahrenzone zu entfernen. Ein Sieg gegen die Basken könnte den Klassenerhalt sogar schon rechnerisch besiegeln, nachdem die jüngsten Auswärtsschwierigkeiten (kein Auswärtssieg seit dem 16. Januar gegen Espanyol) die Situation zusätzlich belastet hatten.
Die taktische Ausrichtung von Trainer Míchel, der in Vallecas auf Lemar im Angriff setzte, erwies sich als wenig erfolgreich. Ein klarer Stoßstürmer fehlte, und die Offensive wirkte insgesamt harmlos. Erst mit dem Einwechslung von Stuani änderte sich das Bild, und Girona fand endlich eine Anlaufstelle im Strafraum des Gegners. Die Erfahrung und der unbedingte Wille des Uruguayers waren letztlich der Schlüssel zum Punktgewinn.
Vanat fällt langfristig aus, Abel Ruiz kehrte zwar in den Kader zurück, doch es ist klar: Gegen Rayo war es Stuani, der die Mannschaft vor einer möglichen Niederlage bewahrte. Er ist nicht nur der Rekordtorschütze des Vereins, sondern auch eine Identifikationsfigur und ein Symbol für die unbändige Kampfesfreude, die Girona in dieser schwierigen Saison auszeichnet.
Die Mannschaft von Míchel hat nun die Chance, das Ruder zu drehen und eine erfolgreiche Endphase der Saison hinzulegen. Doch die Aufgabe wird nicht einfach sein.
