Atlético madrid: kampf gegen abrutschen – osasuna die letzte chance?
Madrid – Die Luft wird dünner für Atlético Madrid. Zwischen Copa del Rey-Triumph und dem verpassten Champions-League-Platz steht die Liga nun im Fokus, doch die jüngsten Auftritte lassen wenig Hoffnung auf einen glorreichen Abschluss. Drei Spiele bleiben, um den Abwärtstrend zu stoppen und die Saison doch noch mit einem positiven Gefühl zu beenden.
Die defensive wankt, die offensive fehlt
Die letzten sieben Spieltage waren eine Zitterpartie für die Rojiblancos. Fünf Niederlagen, darunter das bittere 0:2 am Samstag gegen Celta Vigo, und lediglich zwei magere Siege gegen Athletic Bilbao und den FC Valencia sprechen eine deutliche Sprache. Die Abwehr ist anfällig, die Offensive findet selten ihre Form. Die Personalsituation verschärft die Lage zusätzlich: Gegen Vigo fielen Molina und Giménez verletzt aus, was Simeones Auswahlmöglichkeiten weiter einschränkt.
Doch es gibt auch einen Lichtblick: Atlético hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass es in der Lage ist, selbst scheinbar aussichtslose Situationen zu meistern. Simeone erinnerte in der Pressekonferenz an die jüngsten Erfolge gegen den FC Barcelona, der gleich zweimal im Pokal ausgeschaltet wurde. „Ich habe das Spiel gestern analysiert und dachte: ‚Wie haben wir Barcelona zweimal aus dem Wettbewerb geschlagen? Mein Gott!‘“, so der Coach.

Osasuna unter druck – chance für die rotation?
Für Osasuna steht ebenfalls viel auf dem Spiel. Nach einem enttäuschenden Heimspiel gegen Levante, das mit einer 1:3-Niederlage endete, müssen die Navarren gegen Atlético punkten, um ihre Hoffnungen auf einen Europa-League-Platz am Leben zu erhalten. Alessio Lisci muss auf Víctor Muñoz und den verletzten Sergio Herrera verzichten, was die Aufgabe zusätzlich erschwert. Besonders bitter für Osasuna ist der Ausfall von Muñoz, der nicht nur zu den Leistungsträgern gehört, sondern auch aus der eigenen Jugend stammt und somit eine besondere Bedeutung für die Fans hat.
Simeone könnte angesichts der prekären Situation und der anstehenden Spiele gegen Osasuna, Real Sociedad und Getafe auf eine Rotation setzen und einigen jungen Spielern die Chance geben, sich zu beweisen. Ob diese Strategie aufgeht, wird sich zeigen. Die Wahrheit ist: Atlético muss sich gegen Osasuna wehren, um nicht endgültig die Kontrolle über das eigene Schicksal zu verlieren. Ein Sieg wäre nicht nur ein wichtiger Schritt zur Sicherung eines internationalen Platzes, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Rojiblancos noch nicht aufgegeben haben.
