Galán und chingotto dominieren in rom: vierter titel in der ewigkeit winkt!
Rom tobte, als Alejandro Galán und Federico Chingotto erneut ihre unangefochtene Herrschaft auf dem Center Court des Italy Major demonstrierten. Nach einem packenden Kampf gegen Juan Lebrón und Leo Augsburger sicherten sich die Weltranglisten-Zwei den Einzug ins Finale und stehen kurz vor dem vierten Triumpf in Rom – eine Leistung, die ihresgleichen sucht.
Ein taktischer schachzug im römischen sonnenlicht
Das Duell gegen Lebrón und Augsburger war ein nervenaufreibender Kraftakt. Die Hitze über dem Spielfeld schuf eine Atmosphäre, in der jeder Ballschlag eine Herausforderung darstellte. Auf beiden Seiten wurde das Restspiel zum Luxusproblem, und der Druck auf die Aufschlagspieler war enorm. Die Sätze waren geprägt von blitzschnellen Ballwechseln, präzisen Vorstößen und waghalsigen Volleys – ein Feuerwerk, das das Publikum begeisterte. Als es dann in den Tiebreak ging, bewiesen Galán und Chingotto ihre Klasse und sicherten sich den Satz mit 7:5. Die Erfahrung des „Chingalán“-Paares zahlte sich aus, als sie im entscheidenden Moment die Nerven behielten.
Der Wendepunkt des Matches kam früh im zweiten Satz, als Galán mit einer unglaublichen Rettungsaktion – ein Ball, der drei Meter über das Feld flog, gefolgt von einem weiteren aus der Tiefe der Verteidigung – Lebrón völlig aus dem Konzept brachte. Die drei Fehler in Folge des „Lobo“ waren der Sargnagel für seine Hoffnungen. Ein Bruch, der in der Welt des Padel als Todesurteil gilt: Sobald Galán und Chingotto den Vorteil haben, ist das Spiel oft gelaufen.
Obwohl das Spiel nicht die absolute Überlegenheit zeigte, die sie vor wenigen Tagen in Buenos Aires präsentierten, demonstrierte Chingotto eindrucksvoll ihre Überlegenheit gegenüber Lebrón und Augsburger, gegen die sie bisher nur einmal verloren haben – im P2 in Brüssel.

Galáns römischer fluch ist gebrochen
Alejandro Galáns Bilanz in Rom ist schlichtweg beeindruckend. Er wird seine vierte Finalteilnahme in fünf Turnieren bestreiten und damit zum erfolgreichsten Spieler der Geschichte dieser prestigeträchtigen Veranstaltung. Seine Dominanz ist unbestreitbar, ein Beweis für seine außergewöhnliche Fähigkeit, sich an die Bedingungen in der italienischen Hauptstadt anzupassen. 2023 scheiterte er zwar überraschend im Viertelfinale an Belasteguín und Yanguas, doch diese Episode scheint nun weit hinter ihm zu liegen.
Das Finale gegen Tapia und Coello oder González und Campagnolo verspricht ein weiteres hochkarätiges Spektakel zu werden. Chingotto zeigte sich nach dem Spiel pragmatisch: „Wir werden unsere Gegner analysieren, besonders da das Spiel im letzten Turn des Tages stattfindet, möglicherweise bei gedämpftem Licht und auf einem langsameren Platz. Aber ganz klar, wir haben unsere Aufgabe heute erledigt.“
Die Chance auf 2.000 Punkte für die Sieger und 1.200 für die Finalisten macht diesen Sonntag in Rom zu einem entscheidenden Moment im Kampf um die Weltranglisten-Spitze. Galán und Chingotto haben die Möglichkeit, den Rückstand auf die Spitze weiter zu verringern und damit ihre Ambitionen im Rennen um den Weltmeistertitel deutlich zu bekräftigen.
