Baresi-tochter enthüllt: so prägte inter ihre kindheit – und das padel-duell mit bergomi!
Regina Baresi, Tochter von Inter-Legende Beppe und Nichte von Franco, blickt zurück auf eine Kindheit, die von den Nerazzurri geprägt war. Doch das Leben der ehemaligen Inter-Kapitänin ist mehr als nur Fußball – es ist eine Geschichte von Leidenschaft, Familie und dem unbändigen Willen, Träume zu verwirklichen.
Von der couch auf den rasen: ein leben in schwarz-blau
Für Regina Baresi war der Fußball stets ein fester Bestandteil ihres Lebens. „Alles in unserem Haus sprach von Inter“, erinnert sie sich. Schon als Kind verbrachte sie Stunden damit, das Spiel ihres Vaters und Onkels zu verfolgen, und träumte davon, selbst das schwarz-blaue Trikot zu tragen. Die ersten Kicks gab es im Wohnzimmer, wo die Möbel oft unter dem Ball litten – eine Erinnerung, die sie mit einem Schmunzeln betrachtet.
Der Weg zur Kapitänin der Inter Frauenmannschaft war nicht immer einfach. „Es war anstrengend. Ich habe studiert, trainiert und später auch gearbeitet, immer zwischen den Verpflichtungen jongliert“, erzählt sie. Die Bedingungen waren weit entfernt von dem heutigen Profi-Fußball, doch ihre Leidenschaft überwog. „Der Ehrgeiz war stärker als der Schlamm auf dem Platz, die Kälte und die eisigen Duschen.“
Ein Angebot aus den USA gab es, aber Regina entschied sich für ihren Traum: „Ich wollte unbedingt wie mein Papa Serie A mit Inter spielen und nicht gehen. Und das habe ich geschafft.“

Ein vermächtnis in leder und stoff: das wave-memorabilia
Heute ist Regina Baresi nicht mehr auf dem Platz zu finden, aber ihre Verbundenheit zum Fußball ist ungebrochen. In ihrem Geschäft „Wave“ – benannt nach ihrem Hund – taucht man ein in eine faszinierende Welt des Sports. „Es ist wie ein zweites Zuhause“, schwärmt sie. Über 2000 Trikots, mehr als 5000 Autogramme – darunter auch die von Fußballlegenden wie Ronaldo „Il Fenomeno“ und Michael Schumacher – finden hier ihren Platz. „Jedes Stück erzählt eine Geschichte, macht die Erinnerung greifbar.“
Besonders stolz ist Regina auf die Trikots ihres Vaters und die von Beppe Bergomi, die nebeneinander hängen: „Die sind unzertrennlich.“

Familie, padel und ein starkes herz
Auch abseits des Geschäfts verbindet die Familie Baresi den Sport. „Wir spielen Padel, und das Duell gegen Beppe Bergomi und meinen Bruder ist immer besonders“, lacht Regina. „Mein Papa ist stark, er gibt nie auf – genau wie auf dem Platz.“
Ein gesundheitliches Problem im vergangenen Jahr zwang Regina zu einer Pause. Eine Herzoperation und die Diagnose einer Vorhofflimmern stellten sie vor eine Herausforderung. „Es war ein Schock, aber ich habe gelernt, dass man auch nach Rückschlägen wieder aufstehen kann.“ Ihre offene Kommunikation über ihre Erfahrungen in den sozialen Medien hat vielen Menschen Mut gemacht.
Als Regina Baresi, die zwölftjährige, in die Welt des Fußballs eintauchte, hätte man ihr gesagt: „Glaube an dich und gib niemals deinen Traum auf. Lass dich nicht von Vorurteilen aufhalten.“ Und das hat sie auch getan – und hinterlässt nun ein Vermächtnis, das weit über den Fußball hinausgeht.
Das Herz eines Sportlers schlägt anders – auch nach einer Operation. Regina Baresi beweist: Leidenschaft und Entschlossenheit sind stärker als jede Krankheit. Und das Padel-Duell mit Bergomi? Das nächste Mal wird sie gewinnen, ganz bestimmt!
