Hc davos sichert sich lebensträumer frehner bis 2031

Die Bündner schlagen zu, bevor das Kanonenfeuer der Transferbörse losgeht: HC-Davos-Sportchef Jan Alston verlängerte am frühen Mittwoch den Kontrakt von Yannick Frehner vorzeitig bis 2031 – ein klares Bekenntnis an den Stürmer, der seit 13 Jahren zum Klub gehört und in dieser Saison 17 Punkte in 50 Spielen beisteuerte.

Ein davoser durch und durch

Frehner kam mit 15 Jahren ins Valbella, durchlief alle Nachwuchsstufen und avancierte zum Publikumsliebling. Über 400 Einsätze in der National League, zwei Spengler-Cup-Siege und unzählige Schneidereinsätze später ist er längst mehr als nur Ergänzungsspieler – er verkörpert die Identität des HCD. „Yannick gehört heute schon zu einem wichtigen Teil unserer Mannschaft“, betont Alston, „und wird in den kommenden Jahren noch mehr zum Kern zählen.“

Die Aktion folgt einer klaren Strategie: Alston sichert sich die Dienste der eigenen Leistungsträger, beit große Checks geschrieben werden. Mit der Vertragsverlängerung zieht Davos die Notbremse vor dem möglichen Gehaltswettlauf um Frehner, dessen bisherige Klausel 2026 auslief und der auf dem Markt durchaus Interesse aus anderen Klubs erzeugt hätte.

Die zahl, die stutzig macht

Die zahl, die stutzig macht

17 Scorerpunkte klingen auf den ersten Blick bescheiden, doch wer die Augen offenhält, weiß: Frehners Wert liegt in der Defensivarbeit, im PK-Einsatz und in den heimischen Playoffs. Sein Corsi-Wert liegt bei 52,3 % – ein Wert, der zeigt, dass das Team in seinen Schiffsminuten die Puckkontrolle behält. Und genau diese Werte liegen Alston mehr als Punktezahlen.

Die Botschaft an die Kabine ist eindeutig: Leistung wird belohnt, Loyalität ohne Wenn und Aber. Frehner selbst zeigte sich sichtlich erleichtert: „Davos ist mein Zuhause, hier bin ich Stammgast in der Kurve und auf dem Eis. Die Verlängerung gibt mir Sicherheit und die Motivation, jeden Tag das Maximum zu geben.“

Die Fans reagierten innerhalb weniger Minuten mit Hunderten Kommentaren – die meisten mit Herz-Emojis und Hashtags wie #FrehnerBleibt. Für den Club ein kleiner PR-Coup, für Frehner der Lohn für Jahre des Schweigens und der Arbeit abseits der Rampenlichter.

Und der HC Davos? Der kann sich nun auf die heiße Phase konzentrieren. Mit einem Stürmer weniger auf der Abschussliste und einem Lebensträumer mehr im Kader. Die Saison 2025/26 ist noch lang, aber ein Stück weit steht schon fest: Yannick Frehner wird sie in Davos erleben – bis 2031, Punkt.