Fußball-europas überrascht: eine saison voller überraschungen!
Die europäische Fußballsaison ist zu Ende, und sie hat einen langjährigen Glauben erschüttert: Die vermeintliche Dominanz der 'immer gleichen' Mannschaften. Dieses Jahr war anders – ein Fest der Überraschungen, das von den Malediven bis zur Küste Schottlands für Gesprächsstoff sorgte.
Ein rekordjahr für neue champions
Von den 55 UEFA-Mitgliedsverbänden konnten unglaubliche 35 Teams ihren jeweiligen nationalen Titel verteidigen. Das ist ein Beweis für die wachsende Wettbewerbsfähigkeit und die Fähigkeit kleinerer Vereine, große Namen herauszufordern. Ein Jahr, in dem alteingesessene Giganten gestürzt wurden und neue Helden auf der Bildfläche erschienen.
In den Top-Ligen konnten sich Barcelona, Paris Saint-Germain und der FC Bayern München ihre Titel in LaLiga, der Ligue 1 und der Bundesliga erfolgreich verteidigen. Doch die Serie A erlebte eine spannende Wendung, als der Inter Mailand nach 21 Jahren den Titel zurückeroberte, unter der Leitung von Cristian Chivu. Und in der Premier League feierte Arsenal nach 22 Jahren eine triumphalen Rückkehr an die Spitze, ein Beweis für die Arbeit von Mikel Arteta.
“Ich bin stolz auf die Spieler und die Fans. Sie haben die vergangenen Rückschläge und die Kritik ertragen und sind stärker daraus hervorgegangen“, erklärte Chivu nach dem Sieg. Arteta fügte hinzu: “Wir haben Geschichte geschrieben, gemeinsam. Dieser Moment ist unbeschreiblich.”
Aber die Überraschungen blieben nicht auf den Top-Ligen beschränkt. In Portugal brach der FC Porto die lange Dominanz von Sporting CP und Benfica und kehrte nach vier Jahren an die Spitze zurück. Und in den Niederlanden verlängerte PSV Eindhoven seine Dynastie, während der KAA Gent in Belgien den Titel von Union Saint-Gilloise zurückeroberte – ein Team, das erst kürzlich nach fast einem Jahrhundert auf die Spitze zurückgekehrt war.
Besonders bemerkenswert ist der Triumph von Thun in der Schweiz. Der Verein feierte den Gewinn der ersten Meisterschaft in seiner Geschichte im gleichen Jahr, in dem er aus der zweiten Liga aufgestiegen war – ein wahrer Märchenlauf!
Und das ist noch nicht alles: Mjällby in Schweden, Sabah in Aserbaidschan, Kauno Zalgiris in Litauen und ML Vitebsk in Belarus feierten ebenfalls Titel, die das Ende langer Dürreperioden markierten.

Alte kräfte erwachen wieder zum leben
Auch etablierte Vereine fanden zurück zu alter Stärke. Der AEK Athen kehrte in Griechenland an die Spitze zurück, der Dinamo Zagreb dominierte in Kroatien, der Schachtar Donezk, unter der Leitung von Arda Turan, feierte in der Ukraine einen Erfolg und der Zenit St. Petersburg beendete eine zweijährige Durststrecke. Der Levski Sofia, unter der Leitung von Julio Velázquez, verhinderte sogar den 15. Titel in Folge des Ludogorets, ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und den Kampfgeist des Teams.
Die Saison war ein Fest für den Fußball, ein Beweis dafür, dass Überraschungen möglich sind und dass die Geschichte des Fußballs immer wieder neu geschrieben wird. Die Dominanz der Großen ist nicht mehr garantiert, und das ist gut so!
Die LASK Linz in Österreich feierte nach 61 Jahren die zweite Meisterschaft. Aarhus in Dänemark sicherte sich nach 37 Jahren den sechsten Titel, während Viking in Norwegen nach 42 Jahren den neunten Titel feierte. Diese Erfolge zeigen, dass auch nach langen Wartezeiten Träume wahr werden können.
