Leopard racing kämpft zurück: moto3-team wehrt sich gegen harte strafe
Ein Schock für den jungen Spanier Adrián Fernández und sein Leopard Racing Team: Sechs verpasste Rennen in der Moto3-Weltmeisterschaft – eine Strafe, die im Sport rar ist. Doch das luxemburgische Team zeigt jetzt Kampfgeist und feuert mit Nachdruck zurück.

Die offizielle stellungnahme: ein respektvoller widerspruch
Die FIM MotoGP Stewards haben entschieden, dass Fernández‘ Motoren Nummer 810 und 811 nicht den Vorschriften entsprachen, was zu einer Umkehrung der Ergebnisse in Thailand, Brasilien, Spanien, Frankreich und Catalunya führt. Leopard Racing akzeptiert diese Entscheidung zwar formal, erhebt aber vehement Einspruch gegen die Schlussfolgerungen. „Wir wehren uns respektvoll gegen die getroffenen Feststellungen und haben bereits alle rechtlichen Schritte eingeleitet, um die Rechte unseres Piloten und die des Teams zu schützen“, so die offizielle Erklärung.
Das Team beteuert vehement, keine Verstöße begangen zu haben. „Leopard Racing hat stets die technischen und sportlichen Bestimmungen der Moto3-Weltmeisterschaft eingehalten und weist jegliche Andeutungen, dass Motoren ohne Genehmigung geöffnet oder modifiziert wurden, entschieden zurück.“ Eine Behauptung, die durch die Ergebnisse der technischen Kontrollen an vier weiteren Motoren untermauert wird: Kein illegaler Bauteil, keine Leistungssteigerung, keine Abweichung von den Vorschriften.
Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Motoren, die im Grand Prix von Italien in Mugello eingesetzt wurden, einer gründlichen Prüfung unterzogen wurden und vollumfänglich den Vorschriften entsprachen. Es geht also um die Interpretation bestimmter Elemente im Zusammenhang mit dem Motorsiegelungssystem – eine Frage der Wahrnehmung, wie Leopard Racing betont.
Lo que nadie cuenta es que das Team kritisiert die fehlende Anwesenheit eines Teamvertreters bei den Inspektionen. „Weder wurden uns die Möglichkeit gegeben, uns zu äußern, noch wurden uns die Beweismittel vorgelegt, auf denen die Entscheidung basiert.“
Die Frage, ob eine solche Strafe überhaupt verhältnismäßig ist, stellt sich nun. Leopard Racing hält sich für nicht ausreichend überführt. „Es wurden keine stichhaltigen Beweise dafür vorgelegt, dass eine Verletzung tatsächlich stattgefunden hat oder wann diese stattgefunden hat, noch gibt es Hinweise darauf, dass ein technischer oder sportlicher Vorteil erlangt wurde.“
Obwohl eine offizielle Berufung noch nicht erklärt wurde, deutet die Entschlossenheit des Teams auf einen Kampf vor den Gerichten hin. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Leopard Racing seine Position verteidigen und die harte Strafe abwenden kann. Mit Unterstützung seiner Fahrer, Partner, Sponsoren und Fans will Leopard Racing diese Schlacht gewinnen.
