Wm 2026: premier league kassiert millionen – und dominiert die trainerbank!

Die Fußballwelt hält den Atem an: Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Doch während die Fans sehnsüchtig auf die ersten Spiele warten, deutet ein Blick hinter die Kulissen auf einen weiteren, weniger diskutierten Aspekt hin: Die Premier League wird bei diesem Turnier finanziell und sportlich profitieren wie nie zuvor.

Die englische liga als wm-gewinner

Die englische liga als wm-gewinner

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Mit 163 Spielern, die in den Premier-League-Clubs unter Vertrag stehen, liefert die Liga die größte Kontingent an Akteuren für die 48 Teams. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Investitionen in Top-Talente und eine erstklassige Infrastruktur. Anthony Gordon zählt dabei als Spieler von Newcastle United, während Absteiger wie West Ham, Burnley und Wolverhampton ebenfalls in die Statistik einflossen.

Die FIFA zahlt mit. Nachdem die FIFA vor einigen Monaten ein Kompensationsprogramm für die Vereine aufgelegt hat, die ihre Spieler an die WM-Teilnehmer ausgeliehen haben, winkt den Premier-League-Clubs ein beträchtlicher Batzen Geld. Bei 355 Millionen Euro für insgesamt 1.248 gemeldete Spieler ergibt sich eine durchschnittliche Entschädigung von über 9.300 Euro pro Tag – und das pro Spieler! Schon allein für die Gruppenphase dürften die Clubs in England rund 23 Millionen Euro einstreichen.

Die Vereine mit den meisten WM-Repräsentanten sind das Manchester City mit 19 Spielern, gefolgt vom FC Bayern München (18), Arsenal (16) und dem Paris Saint-Germain (16). Auch der FC Barcelona (15), Al-Hilal (12) und Crystal Palace (12) stellen eine beachtliche Anzahl von Akteuren.

Aber es ist nicht nur das Geld, das die Premier League zum Sieger macht. Die hohe Anzahl an englischen Spielern in den WM-Teams garantiert auch eine hohe mediale Aufmerksamkeit und trägt dazu bei, die Attraktivität der Liga weiter zu steigern. Ein Fakt, den Gianni Infantino, der FIFA-Präsident, bereits im September betonte, als er die verbesserten Club-Benefit-Programme für die WM 2026 ankündigte: Eine Anerkennung der enormen Beiträge von Vereinen und Spielern weltweit, verbunden mit einer Erhöhung der Entschädigungen um rund 70%.

Nur 11 von 48 Mannschaften bei dieser WM haben keine Premier-League-Spieler in ihren Reihen, und die meisten dieser Teams kämpfen lediglich um den Einzug unter die besten Gruppendritten. Besonders auffällig ist die Dominanz der englischen Spieler im eigenen Team: Mit 21 Akteuren ist England das Land mit der größten Vertretung. Der niederländische Nationaltrainer Ronald Koeman nimmt sogar 15 Spieler aus der Premier League in seinen Kader auf, was die globale Anziehungskraft der Liga unterstreicht.

Die Premier League hat sich nicht nur in den europäischen Wettbewerben etabliert, sondern auch auf der Weltbühne der WM bewiesen. Die Liga ist zum globalen Maßstab geworden – ein Status, der sich nun auch finanziell auszahlen wird. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der sportliche Erfolg den finanziellen Vorteil widerspiegelt – eines ist jedoch klar: Die Premier League hat bei dieser WM alles auf ihre Seite.