Fünf schweizerinnen greifen in narvik nach jwm-medaillen
Narvik, Norwegen. Samstag. Die 45. Junioren-Weltmeisterschaften beginnen — und fünf Schweizer Speed-Fahrerinnen reisen mit einem klaren Auftrag in den hohen Norden: Edelmetall. Kein Wunschdenken, kein bescheidenes Herumdrucksen. Medaillen. So lautet das erklärte Ziel, zumindest bei einigen von ihnen.

Sina fausch: das idol heißt gut-behrami — und könnte bald eingeholt werden
Sina Fausch, geboren am 19. August 2005, startet zum zweiten Mal bei einer Junioren-WM. Tarvisio kennt sie gut: dort ihr erster Weltcupeinsatz im Januar, dort auch die JWM des Vorjahres. Als 40. verpasste sie in Italien die Weltcuppunkte deutlich. Trotzdem spricht sie von einem besonderen Moment — und wer sie kennt, glaubt ihr das sofort.
Die Bündnerin bestreitet in Narvik Abfahrt, Super-G und Riesenslalom. Ihre stärkste Disziplin ist der Super-G, belegt durch einen vierten Rang im Europacup. Was bisher fehlte, war Konstanz. Aber genau das hat sie den ganzen Sommer trainiert. Ein dichter Rennkalender schreckt sie nicht — er ist ihr Alltag.
Ihr Vorbild: Lara Gut-Behrami. Und hier liegt das Pikante: Die Tessinerin hat bei einer Junioren-WM nie Gold gewonnen. Fausch könnte ihr das voraus haben. „Es würde mir sicher viel bedeuten
