Fribourg plant ohne sörensen und biasca – glauser fällt wohl komplett
Die Dragons aus der Hauptstadt ziehen die Notbremse. Marcus Sörensen und Attilia Biasca werden in den Viertelfinals gegen Rapperswil-Jona nicht mehr auflaufen, wie La Liberté bestätigt. Ein Halbfinale wäre frühestens drin – wenn es überhaupt eins gibt.
Sörensens zeitplan kippt
Der Schwede hatte sich selbst auf Spiel 1 der zweiten Runde eingeschworen. Nun räumt er ein: „Mein Plan ist nicht weit entfernt von dem, was du dir vorstellst.“ Das klingt nach Kampf, heißt aber auch: Noch ist der Körper nicht bereit. Erst wenn die Schmerzen weg sind, schnallt er sich die Schubskates wieder an. Fribourg kann sich kein Risiko leisten – die Serie steht 2:2, und Rapperswil reist mit Momentum ins Freiburger Patinoire.
Biasca absolvierte gestern erstmals ein No-Contact-Training. Ein Schritt, kein Durchbruch. Die Mediziner verbannten ihn vorerst auf die Tribüne. Auch er würde frühestens in einem möglichen Halbfinale einspringen – momentan rechnet niemand damit.

Glauser fällt komplett aus
Andrea Glauser hingegen schreibt die Saison wahrscheinlich ab. Die Sprunggelenksprellung ist hartnäckiger als erwartet, die Playoffs sind für ihn gelaufen. Verliert Fribourg die Serie, dürfte er nicht mehr aufs Eis. Gewinnt das Team, bleibt seine Rückkehr unwahrscheinlich. Die Defensive um Raphael Diaz muss also ohne einen ihrer stabilen Rückraumkracher auskommen – ein Luxusproblem, das schnell zur Schwäche wird, wenn die Lakers weiter Druck machen.
Trainer Christian Dubé verharrt in öffentlicher Gelassenheit, doch im Kickerl der Kabine steht ein einziges Wort: Tie-break. Spiel fünf am Freitag wird zum Saisondrehpunkt. Mit oder ohne Sörensen, mit oder ohne Biasca – Fribourg muss jetzt liefern. Die Verletztenliste ist lang, die Zeit kurz. Wer jetzt zögert, fliegt raus. Punkt.
