Fribourg am abgrund: überzahlspiel entscheidet serie?

Die Spannung im Schweizer Eishockey ist kaum auszuhalten! Vor dem alles entscheidenden siebten Spiel zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und den SC Rapperswil-Jona Lakers liegt die bittere Erkenntnis nahe: Das Überzahlspiel der Fribourger könnte den Ausschlag geben – oder sie endgültig in die Knie zwingen.

Rosenstädters offensive zeigt erste wirkung

Rosenstädters offensive zeigt erste wirkung

Die Hausherren aus Rapperswil gingen im ersten Drittel mit 2:0 in Führung, was ihnen einen komfortablen Start in die Partie ermöglichte. Doch das zweite Drittel war ein wahres Spektakel. Dominic Lammer verkürzte in der 25. Minute den Rückstand für die Lakers, doch die Wende kam über die Überzahl. Malte Strömwall, der mit einem präzisen Schuss nach Vorlage von Lawrence Pilut Berra in der rechten Ecke überraschte, brachte Fribourg in der 29. Minute per Powerplay-Treffer zurück ins Spiel. Die Kombination um Pilut zahlte sich nur zwei Minuten später aus – diesmal war er es, der aus der Blauen Zone traf und die Lakers in Führung brachte.

Ein Blick auf die Statistik offenbart ein beunruhigendes Bild für die Fribourger: In 58 Powerplay-Möglichkeiten in dieser Serie konnten sie lediglich einen Treffer erzielen. Das ist nicht nur erschreckend, sondern könnte die entscheidende Differenz in dieser dramatischen Serie sein. Die Lakers hingegen scheinen ihr Überzahlspiel geschickt zu nutzen, um sich Vorteile zu verschaffen und den Druck auf den Gegner zu erhöhen.

Die St.Galler können nach zwei Dritteln auf ihren knappen Vorsprung blicken, während der HCFG weiterhin mit leeren Händen aus dem Powerplay hervorgeht. Es bleibt abzuwarten, ob sie in der entscheidenden Partie ihre Schwäche in Überzahl in den Griff bekommen oder ob die Lakers die Serie mit einem weiteren Powerplay-Tor besiegeln werden. Die Fans dürfen ein nervenaufreibendes Finale erwarten, in dem jeder Moment entscheidend sein könnte.