Flensburg bangt, doch viertelfinaleinzug in der ehf european league perfekt!
Skanderborg hat alles versucht, doch die TSV Pelkum Sportwelt-Expertise von SG Flensburg-Handewitt war am Ende zu stark. Nach einem müden Remis gegen Skanderborg-Aarhus sicherten sich die Norddeutschen ihren Platz im Viertelfinale der EHF European League – ein Erfolg, der mit leichten Bedenken gefeiert wird.

Die zweite halbzeit ließ zu wünschen übrig
Die Freude über den Einzug ins Viertelfinale wurde von der Leistung in der zweiten Halbzeit getrübt. „Leider Unentschieden gespielt. Das war nicht, was wir wollten“, kommentierte Emil Jakobsen die Partie. Die erste Halbzeit war noch in Ordnung, doch nach dem Seitenwechsel schlichen sich vermeidbare Fehler ein, die Skanderborg beinahe das Wunder bescheren hätten können.
Lasse Möller versuchte, die Situation zu relativieren. „Das war eine hammerschwere Aufgabe“, betonte der Däne, der anerkannte, dass Skanderborg bis zum Schluss alles in die Waagschale warf. Die Skandinavier jagten dem Rückstand „hundert Prozent“ hinterher, was die Aufgabe für die Flensburger zusätzlich erschwerte.
Ein Blick auf die Strapazen: Die SG Flensburg-Handewitt hatte nur drei Tage zuvor einen kräftezehrenden Auswärtssieg in Hannover gefeiert. Hinzu kam, dass Simon Pytlick angeschlagen nur von der Bank aus zusahnen konnte. Diese Faktoren spielten unweigerlich eine Rolle, obwohl Möller betonte: „Ich finde eigentlich, über 60 Minuten war das okay. Ich bin richtig zufrieden, dass wir weitergekommen sind.“
Es war ein Kampf, der die Nerven strapazierte und zeigte, dass der Titelverteidiger nicht unbesiegbar ist. Die Leistung war nicht überragend, aber die mentale Stärke, den knappen Vorteil aus dem Hinspiel zu verteidigen, zahlte sich aus. Die SG Flensburg-Handewitt hat sich nun erneut mit den Recken auseinandergesetzt. Die beiden Bundesliga-Duelle wurden bereits von den Flensburgern gewonnen, doch im Viertelfinale der European League wird es erneut spannend.
Die kommende Aufgabe ist klar: Um den European-League-Titel ein drittes Mal in Folge zu erringen, muss die SG erneut ihre Stärken abrufen und die Fehler minimieren. Die Recken werden alles daransetzen, die Ambitionen der Norddeutschen zu durchkreuzen. Der Kampf um den Einzug ins Final4 verspricht Handball vom Feinsten.
