Hapoel tel aviv: euroleague-strafe droht – micic-deal teuer?
Ein Schock für den EuroLeague-Neuling Hapoel Tel Aviv: Der israelische Klub soll von der Liga eine empfindliche Strafe in Höhe von fünf Millionen Euro auferlegt bekommen. Im Fokus stehen dabei mutmaßliche Verstöße gegen das Financial Fair Play und die offensichtliche Überschreitung des Budgets für die Spielergehälter – ein Schlaglicht auf die ambitionierten, aber möglicherweise finanziell riskanten Ambitionen des Klubs.

Die micic-last: hohe gehälter belasten den verein
Die Personalie Vasilije Micic, der Star-Neuzugang aus der NBA, dürfte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Präsident Ofer Yannay hat offenbar tief in die Tasche gegriffen, um den serbischen Shooting Guard nach Europa zurückzuholen. Gerüchte über ein jährliches Gehalt von bis zu sechs Millionen Euro für Micic sind im Umlauf, was die finanzielle Belastung für Hapoel erheblich erhöht. Laut Informationen von BasketNews belaufen sich die Gesamtkosten für den Kader auf knapp 20 Millionen Euro, was auch am XXL-Kader der Israelis liegt.
Die Strafe ist bereits verhängt worden – bereits vor zwei Wochen wurde Hapoel dafür zur Kasse gebeten, dass die Investitionen die Umsätze des Teams überstiegen. Ein Detail, das viele Beobachter überrascht, da Hapoel als aufstrebender Verein in der EuroLeague erwartet wurde, sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten zu bewegen.
Hapoel versucht, die Situation herunterzuspielen und hofft auf eine Milderung der Strafe. Der andauernde Krieg in Israel wird dabei als erschwerender Umstand angeführt. Die fehlenden Zuschauereinnahmen, da Hapoel seine Heimspiele derzeit in Sofia austrägt, verschärfen die finanzielle Lage zusätzlich. Nur für zwei Monate konnte der Klub überhaupt in Israel spielen.
Die Tabelle der EuroLeague am 36. Spieltag zeigt, dass Hapoel Tel Aviv trotz der finanziellen Turbulenzen versucht, sich in der Liga zu behaupten. Doch die Strafe könnte die sportlichen Ambitionen des Klubs erheblich beeinträchtigen und das Projekt eines ambitionierten Aufstiegs gefährden. Die Frage ist, ob der Verein seine finanzielle Situation in den Griff bekommt, oder ob die Micic-Investition am Ende ein teurer Fehlkalkül wird. Die Liga beobachtet die Entwicklung genau – und Hapoel muss liefern.
n,n