Hannover 96 drohen hohe strafen wegen fanverhalten – über 200.000 euro!

Hannover 96: teure pyrotechnik-eskapaden der fans

Hannover 96 muss tief in die Tasche greifen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Zweitligisten mit Gesamtkosten von 204.430 Euro belegt, aufgrund von Vorfällen mit Pyrotechnik bei drei Spielen. Die Vorfälle ereigneten sich vor, während und nach den Partien gegen Eintracht Braunschweig, Hertha BSC und den VfL Bochum. Das Fehlverhalten der Anhänger sorgt für finanzielle Belastungen für den Verein.

Derby-klassiker in braunschweig besonders teuer

Derby-klassiker in braunschweig besonders teuer

Besonders ins Gewicht fällt das brisante Derby bei Eintracht Braunschweig. Obwohl 96 das Spiel mit 3:0 verlor, schlägt die finanzielle Mehrbelastung mit 60.030 Euro zu Buche. Im Fanblock der Roten wurden mindestens 110 bengalische Feuer und ein Rauchtopf gezündet. Die Partie musste sogar für 3 Minuten und 50 Sekunden unterbrochen werden, nachdem mindestens 60 bengalische Feuer und ein Rauchtopf abgebrannt wurden. Ein Netz über dem Gästeblock sollte verhindern, dass Pyrotechnik auf das Spielfeld gelangt.

Hohe strafen für pyrotechnik bei hertha-spiel

Hohe strafen für pyrotechnik bei hertha-spiel

Bereits beim Spiel gegen Hertha BSC im September wurden die Fans auffällig. Schon zu Spielbeginn wurden mindestens 80 bengalische Feuer sowie mindestens vier Feuerwerksbatterien abgeschossen. Dafür muss Hannover 96 88.000 Euro bezahlen. Diese Eskalation kostete den Verein einen hohen Preis und unterstreicht die Notwendigkeit, das Fanverhalten zu kontrollieren.

Auch bochum-spiel nicht ohne vorfälle

Auch das Spiel gegen den VfL Bochum im Dezember blieb nicht von Pyrotechnik-Vorfällen verschont. Die DFB-Regelhüter notierten mindestens 54 bengalische Feuer, fünf Blinker sowie elf Raketen der 96-Anhänger. Die Partie musste kurzzeitig in der 46. und 49. Spielminute unterbrochen werden. Die Strafe wurde jedoch auf 56.400 Euro reduziert, da die längere Unterbrechung von den Gästefans ausging.

Teil der strafen für sicherheitsmaßnahmen nutzbar

Der DFB teilte mit, dass Hannover 96 insgesamt bis zu 68.110 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden kann. Diese Maßnahmen müssen bis zum 30. September 2026 nachgewiesen werden. Dies bietet dem Verein die Möglichkeit, in die Sicherheit und Prävention zu investieren, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden.

Dfb-kontrollausschuss erhebt klage

Der DFB-Kontrollausschuss hat in allen drei Fällen Klage erhoben und das DFB-Sportgericht mit der Verhandlung der Fälle im Einzelrichterverfahren beauftragt. Die Entscheidung des DFB unterstreicht die Nulltoleranzpolitik gegenüber Pyrotechnik und unsportlichem Verhalten im Fußball. Es bleibt abzuwarten, wie sich Hannover 96 zukünftig verhalten wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.