Shakira vs. piqué: der bittere preis des scheidungsdeals

Die Trennung von Shakira und Gerard Piqué im Jahr 2022 war mehr als nur das Ende einer schillernden Liebesgeschichte. Sie löste einen komplexen Rechtsstreit und eine finanzielle Auseinandersetzung aus, deren Auswirkungen Piqué nun erst wirklich zu spüren bekommt.

Der mythos des gemeinsamen vermögens

Der mythos des gemeinsamen vermögens

Anders als bei vielen anderen Prominenten-Ehen, waren Shakira und Piqué nie offiziell verheiratet. Das vereinfachte die Aufteilung ihrer individuellen Vermögen – Shakira schätzt ihr Vermögen auf über 300 Millionen Dollar, Piqué auf rund 80 Millionen Dollar. Doch die Trennung war keineswegs schadlos. Neben der Frage nach den gemeinsamen Kindern Milan und Sasha stand vor allem die Abwicklung der Immobilienbesitze im Fokus.

Ein finanzielles Desaster in Barcelona

Die Luxusvilla in Esplugues de Llobregat, einst das Zuhause der beiden, wurde zum Dorn im Auge. Der Verkauf gestaltete sich zäh, verbunden mit hohen Unterhaltskosten. Erst 2025 konnte eines der Anwesenstücke für rund 3 Millionen Euro verkauft werden. In der Zwischenzeit lasteten die Instandhaltungskosten, Sicherheitsausgaben und Steuern für Piqué, der das Anwesen nicht mehr bewohnte, wie ein schwerer Ballast.

Doch das ist noch nicht alles. Der eigentliche Schockwelle rollt durch Kosmos, die Unternehmensgruppe von Piqué. Die öffentlichen Auseinandersetzungen, insbesondere durch Shakiras Musikvideos, haben dem Image des ehemaligen Fußballstars nachhaltig geschadet. Analytiker vermuten, dass Marken gezielt Abstand von Piqué genommen haben, um nicht mit der negativen Assoziation von Untreue in Verbindung gebracht zu werden.

Steuerliche Probleme und die Supercopa-Affäre

Gleichzeitig gerieten Piqués Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit der Supercopa de España und den lukrativen Verträgen mit Saudi-Arabien ins Visier der Öffentlichkeit und der Finanzbehörden. Shakiras eigene Steuerprobleme in Spanien, die sie auf ihre Verpflichtung durch die Beziehung mit Piqué zurückführte, warfen einen Schatten auf das gesamte Umfeld des ehemaligen Fußballstars – und verstärkten den Druck.

Die Vereinbarung zur räumlichen Aufteilung der Kinder, die einen Großteil der Zeit in Miami bei Shakira verbringen, hat Piqué zusätzlich teuer zu stehen gebracht. Regelmäßige Flugreisen nach Miami, um seine Kinder zu sehen, und die exorbitanten Kosten für Bildung, Gesundheitsversorgung und Sicherheit in einer Stadt wie Miami belasten seinen Geldbeutel erheblich. Die Logistik der Liebe kostet.

Während Shakira ihren Schmerz in einen kommerziellen Erfolg verwandeln konnte, der Streaming- und Ticketverkaufsrekorde brach, steht Piqué vor der Herausforderung, sein Image und seine Unternehmen neu zu positionieren. Er mag ein beträchtliches Vermögen besitzen, doch die Trennung hat ihm bereits jetzt Millionen an Wert gekostet – und die langfristigen Auswirkungen sind noch nicht absehbar. Die Rechnung für die gescheiterte Liebe ist bitter teuer.