Hamilton zieht nach: oscar-favorit bekommt sequel, noch bevor die trophäe steht

Noch hat der Oscar-Staub sich nicht gelegt, da plant Lewis Hamilton schon den nächsten Boxenstopp: Ein zweiter Formel-1-Film mit Brad Pitt ist in Arbeit, das Drehbuch liegt in ersten Skizzen vor.

Das meeting fand ende 2025 statt – und es ging sofort rund

Hamilton, Co-Produzent des Erstlings, lud Jerry Bruckheimer und Joseph Kosinski zu sich nach Surrey. Kein Storyboard, keine Treatments – nur Kaffee, Whiteboards und die Frage: „Wie vermeiden wir das Klassiker-Problem von Teil 2?“ Die Antwort: Sie schreiben nicht einfach weiter, sie springen in eine andere Ära des Sports. Welche? Hamiltons Mund bleibt verschlossen. Nur so viel: „Es wird nicht nur schneller, es wird persönlicher.“

Dabei kennt der siebenfache Weltmeister das Risiko. „Sequels versengen sich oft an ihrem eigenen Auspuff“, sagt er trocken. Die Lösung: Zeit. Statt eines 24-Monats-Fensters nach Oscarnominierung, wie es Hollywoods Marketing-Kalender vorsieht, geben sich die Macher drei Jahre. Drehbeginn ist für Frühjahr 2027 angepeilt, Kinosommer 2028. Hamiltons Produktionsfirma Dawn Apollo sicherte sich dafür zusätzliches Kapital – eine kleine Minderheitsbeteiligung von Apple Studios fließt erstmals direkt in ein Formel-1-Projekt.

Für Puristen der Königsklasse ein rotes Tuch: Noch mehr Hollywood in ihrer Sportart? Hamilton lacht ab. „Der erste Film hat neue Fans in die Tribünen gebracht, Zuschauerzahlen in Austin und Miami um 18 % nach oben geschraubt. Wenn das Sequel halb so viel bewirkt, hat sich die Investition amortisiert, bevor der Abspann läuft.“

Hamilton selbst bleibt hinter der kamera – und das ist kein zufall

Hamilton selbst bleibt hinter der kamera – und das ist kein zufall

Regisseur Kosinski schob ein Cameo-Angebot über den Tisch; Hamilton lehnte per WhatsApp innerhalb von 30 Sekunden ab. „Ich bin schlecht darin, so zu tun, als wäre ich jemand anders“, sagt er. Stattdessen baut er ein Slate von Dokumentationen und Scripted-Serien auf, die weit über Motorenlärm hinausgehen: ein Musik-Drama über Stormzy’s Label, eine limitierte Serie über afrikanische Pilottest-Pionierinnen – und eine unveröffentlichte Doku über mentale Gesundheit im Motorsport, die Netflix 2026 übernehmen wird.

Die Oscar-Chancen von „F1“ am 15. März schätzt er realistisch ein: „Bester Film ist möglich, aber nicht wahrscheinlich. Wenn wir die Soundtrophäe mitnehmen, ist das bereits ein Sieg für jeden Mechaniker, der um 3 Uhr morgens noch einen Flügel justiert.“

Fazit: Hollywood wartet nicht auf Statisten. Hamilton zieht den Zeitplan selbst, rüttelt an der Sequelfalle und serviert der Sportwelt ein zweites Kapitel, bevor das erste überhaupt gewonnen hat. Die Box läuft.