Antonelli schlägt russell in melbourne – und das ist erst der anfang
Melbourne, Freitag, zweites Freies Training: Kimi Antonelli, 19 Jahre alt, legt die zweitschnellste Zeit hin – hinter Oscar Piastri, aber vor seinem eigenen Teamkollegen George Russell. Wer das für einen Zufall hält, hat den letzten Monat nicht aufgepasst.
Ein jahr lehrzeit, jetzt kommt die rechnung
Der Bolognese ist in seiner zweiten Formel-1-Saison angekommen. Nicht als Versprechen, nicht als Talent-auf-Probe – sondern als Fahrer, der weiß, was er kann. Nach einem schwierigen Sommer 2025, in dem er sich nach dem Belgien-GP öffentlich selbst zerrissen hat, wirkt Antonelli in Albert Park wie ein anderer Mensch. Ruhiger. Präziser. Gefährlicher.
Das FP1 lief noch holprig – Platz acht, hinter Russell, beide kämpften mit Untersteuern und Batterie-Management-Problemen, die das Setup-Fenster zugemacht haben. Aber Antonelli arbeitete sich durch die Sitzung, und als die Boxencrew zwischen den Sessions die Abstimmung korrigierte, war er derjenige, der das Beste daraus machte. „Wir haben hart gearbeitet und ein deutlich solideres FP2 hingelegt
