Fifa schickt journalisten raus: eskalation um almirón-rote karte!
Schock in Katar: Der paraguayische Journalist Jorge 'Chipi' Vera wurde von der FIFA von der WM ausgeschlossen – und das nach einer hitzigen Auseinandersetzung im Anschluss an das Gruppenspiel gegen die Türkei. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die rigorosen Maßnahmen des Fußballverbands im Kampf gegen Rassismus und beleidigende Äußerungen.

Die eskalation nach dem spiel
Die Situation eskalierte, nachdem der Schiedsrichter Iván Barton den paraguayischen Stürmer Miguel Almirón die rote Karte gezeigt hatte. Almirón hatte sich während des Spiels, im Gruppenspiel gegen die Türkei, die Hand vor den Mund gehalten, als er sich an einen Gegenspieler wandte. Eine Handlung, die die FIFA seit dem Vorfall mit Gianluca Restiani und Vinicius Junior konsequent ahndet.
Was zunächst als routinemäßige Entscheidung des Schiedsrichters erschien, entfachte eine Welle der Kritik. Der Journalist Jorge 'Chipi' Vera äußerte sich in der Folge äußerst unkenntlich gegenüber dem Schiedsrichter und der FIFA. Seine Worte, so die FIFA, überschritten die Grenzen des Zumutbaren und rechtfertigten seinen Ausschluss vom WM-Gelände. Die Entscheidung der FIFA ist umstritten, da sie als übertrieben empfunden wird.
Vera selbst zeigte sich reumütig und entschuldigte sich in den sozialen Medien für sein Verhalten: „Was ich gesagt habe, war falsch und ich übernehme die Verantwortung dafür. Ich war in diesen Sekunden keine gute Vorbildfunktion.“ Die Gruppierung ABC Deportes, für die Vera arbeitet, bezeichnete die Strafe als „extrem.“
Die rote Karte für Almirón markiert einen weiteren Wendepunkt im Kampf der FIFA gegen Rassismus und unsportliches Verhalten. Es ist das erste Mal, dass ein Spieler in einem WM-Spiel aufgrund dieser spezifischen Regel bestraft wurde. Die neue Regel, die das Bedecken des Mundes bei der Kommunikation mit Schiedsrichtern oder Spielern verbietet, soll sicherstellen, dass keine versteckten Botschaften oder beleidigenden Äußerungen unter den Deckmantel der Schweigsamkeit fallen.
Die Affäre zeigt, wie sensibel das Thema Rassismus im Fußball behandelt wird und wie strikt die FIFA vorgeht, um dieses Problem zu bekämpfen. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Konsequenzen für den Journalisten oder den Verein von Almirón folgen werden.
