Ferrari dominiert in monaco – sorge um teamchef vasseur!
Maranello erbebt: Ferrari hat am Freitag in Monaco eine Machtdemonstration gezeigt und beide Trainings souverän gewonnen. Charles Leclerc, der Heimheld, setzte sich im ersten Lauf durch, während Lewis Hamilton im SF-26 am Nachmittag noch einen drauflegte. Der Triumph wirft ein schlechtes Licht auf die prekäre Situation um Teamchef Frédéric Vasseur.
Ein unerwarteter krankenhausaufenthalt überschattet den erfolg
Doch der Jubel in der Scuderia wird von Sorge getrübt: Frédéric Vasseur, der französische Teamchef, wurde unerwartet ins Krankenhaus eingeliefert und befindet sich dort zur Beobachtung. Die genauen Gründe für seine Erkrankung sind bislang nicht bekannt, aber es steht fest: Er wird am Samstag nicht an der Rennstrecke dabei sein können. Ein Schock für das Team, insbesondere vor dem entscheidenden Qualifying.
Die Nachricht kam kurz nach dem Ende des zweiten freien Trainings, als die Ferrari-Mechaniker bereits begannen, die Autos für das Qualifying vorzubereiten. Die Verantwortlichen bestätigten die Situation über die offiziellen Kanäle des Teams und wünschten Vasseur eine schnelle Genesung. „Wir wünschen Fred eine baldige Genesung und hoffen, ihn bald wieder auf der Strecke zu sehen“, hieß es in der knappen Erklärung.

Wer trifft die entscheidungen im qualifying?
Vasseurs Abwesenheit am Samstag wirft Fragen auf, wer nun die strategischen Entscheidungen im Qualifying treffen wird – der wichtigste Teil des Rennwochenendes in Monaco, wo Überholmanöver nahezu unmöglich sind. Die Verantwortung fällt nun auf die Schultern von erfahrenen Technikern wie Loïc Serra (Chassis) und Enrico Gualtieri (Powertrain), sowie auf den ehemaligen Formel-E-Piloten Jerome D'Ambrosio, der eine Schlüsselrolle im Team einnimmt. Die Aufgabe ist enorm, denn der Druck ist hoch.
Die Ferrari-Mannschaft hat seit dem triumphalen Sieg von Carlos Sainz in Mexiko im Oktober 2024 auf einen Erfolg gewartet. Der neue SF-26, unterstützt von Hamiltons Wechsel, gilt als die beste Chance seit langer Zeit, diese Durststrecke zu beenden. Die Frage ist nun, ob das Team ohne die strategische Führung von Vasseur die Chance nutzen kann. Es bleibt spannend, ob Ferrari die Dynamik des Wochenendes hochhalten kann, ohne seinen Chef an der Boxenmauer.
Die dritte freie Trainingssession findet um 12:30 Uhr statt, gefolgt von der Qualifikation um 16:00 Uhr. Ob Ferrari die Pole-Position erringen kann, wird nicht nur von der Performance des Autos abhängen, sondern auch von der Fähigkeit des Teams, die Herausforderungen ohne Vasseur zu meistern.
