FC Barcelona: Chaos und Selbstzerstörung hinter den Kulissen

Einigkeit fehlt

Hinter den Kulissen des FC Barcelona herrscht aktuell wohl alles andere als Einigkeit – vielmehr wettert der Klub intern gegen sich selbst! Ein neuer Bericht von "The Athletic" zeigt, wie tief die Probleme wirklich reichen. Verletzungsserien, verärgerte Spieler, Streit im medizinischen Bereich und ein Trainerteam, das mit widersprüchlichen Informationen arbeiten muss: Barcelona wirkt in dieser Saison nicht wie ein Topklub, sondern wie ein Verein im Dauerstress. Viel zu sehr beschäftigt mit sich selbst.

Anonyme kritik

Anonyme kritik

Ein Mitarbeiter, der anonym bleiben will: "Barcelona ist der selbstzerstörerischste Verein der Welt!"

Verletzungen und missverständnisse

Verletzungen und missverständnisse

Im Zentrum des Wirbels stehen auch die Youngsters. Lamine Yamal (18) soll laut den Recherchen "nicht zufrieden damit gewesen sein, wie seine Verletzung behandelt wurde". Der 18-Jährige kämpft seit Monaten mit einer Schambeinentzündung und ließ sich nach mehreren missglückten Einheiten schließlich von einem anderen Mitarbeiter behandeln – ein ungewöhnlicher, aber deutlicher Schritt.

Alejandro balde

Alejandro balde

Dazu kommt der Fall Alejandro Balde. Der Linksverteidiger zog sich im September eine Muskelverletzung zu, nachdem er im Kraftraum ein Trainingsgerät falsch verwendet hatte – und er fühlte sich dabei "falsch angewiesen". Am Ende verpasste er durch die kuriose Verletzung vier Spiele.

Gavi

Gavi

Auch der Fall Gavi (21) sorgte für Diskussionen: Seine Kniebeschwerden wurden erst konservativ behandelt, bevor er schließlich doch operiert werden musste – mit einer Ausfallzeit, die viel länger wurde als geplant!

Raphinha

Die Raphinha-Situation (28) sorgte ebenfalls für Diskussionen: Der Brasilianer verletzte sich Ende September leicht, wurde laut Bericht jedoch mit einer "sehr hohen Belastung im Training" konfrontiert, was zu zwei Rückschlägen führte. Die Folge: Aus für das Clásico!

Hansi flick

Hansi Flick (60) soll darüber "extrem frustriert" gewesen sein, und im Team sei der Eindruck entstanden, dass der Umgang mit Verletzten zunehmend unkoordiniert verläuft.

Grabenkämpfe im medizinischen bereich

Der Bericht zeichnet das Bild zweier verfeindeter Lager im Klub: das alte medizinische Personal und das neue Team um Athletikchef Julio Tous, der im Sommer kam und versprach, das Verletzungsrisiko "um 50 Prozent zu reduzieren". Doch statt weniger Verletzungen gab es bisher zwölf – vier mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison.

Flick über gesundheitszustand der stars falsch informiert

Laut mehreren Quellen soll Flick wiederholt widersprüchliche Einschätzungen zur Einsatzfähigkeit von Spielern erhalten haben. In einem Fall soll ihm ein Teil des Staffs gesagt haben, Ferran Torres sei einsatzbereit, der andere warnte vor einem zu frühen Comeback.

Konsequenzen und zukunft

Die wachsende Unruhe brachte schließlich Konsequenzen: Laut "The Athletic" entfernte der Klub Tous’ Personal wieder aus dem Reha-Bereich – ein Schritt, der "sehr positiv in der Mannschaft aufgenommen" wurde.

Das größte Problem der Katalanen ist derzeit also wohl nicht Dauerrivale Real Madrid – sondern Barcelona selbst.