Fair-play-preise 2025: triathletin und handballer ausgezeichnet!
Ein außergewöhnliches Zeichen von Sportlichkeit und Menschlichkeit: Tabea Frohn und Julian Köster wurden am Dienstag mit den Fair-Play-Preisen des Deutschen Sports für 2025 geehrt. Ihre Taten zeigen, dass Fair Play weit über die Einhaltung von Regeln hinausgeht – es ist eine Lebenseinstellung.
Tabea frohns heldenhafte geste beim wettkampf
Die Triathletin Tabea Frohn bewies im August 2025 wahre Größe, als sie bei einem Breitensport-Wettkampf einer kollabierten Freundin sofort zur Seite sprang. Ohne zu zögern, riskierte sie ihren eigenen Erfolg, um der angeschlagenen Athletin zu helfen. Was zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war: Die Sportlerin erlitt einen Herzinfarkt. Manfred Lämmer, Jury-Vorsitzender und DOA-Vorstandsmitglied, bezeichnete Frohns Handeln als „gleichermaßen fair und menschlich.“
Die Entscheidung der Expertenjury, Tabea Frohn in der Kategorie „Sport“ auszuzeichnen, ist mehr als verdient. Es ist eine Anerkennung für den Mut und die Selbstlosigkeit, die sie an diesem Tag bewiesen hat. Ein Wettkampf ist nicht alles, wenn ein Menschenleben in Gefahr ist – das hat Tabea Frohn eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Julian köster setzt sich für special olympics ein
Neben Tabea Frohn wurde auch Handballer Julian Köster mit einem Sonderpreis geehrt. Seit Mai 2024 engagiert er sich als Botschafter für Special Olympics Deutschland und setzt sich leidenschaftlich für die Sportorganisation ein, die sich der Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung widmet. Miriam Welte, Jurymitglied und DOSB-Vizepräsidentin, betonte das „vorbildliche Engagement“ Kösters.
Die Fair-Play-Preise des Deutschen Sports, gestiftet vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS), sind eine wichtige Plattform, um Personen und Initiativen zu würdigen, die sich für eine inklusive Sportkultur einsetzen. Sie erinnern uns daran, dass Sport mehr ist als nur Leistung – es ist ein Spiegelbild unserer Werte und unserer Gesellschaft.
Die Preisverleihung findet im Rahmen des 12. Biebricher Schlossgesprächs am 11. Juni 2026 in Wiesbaden statt. Ein Termin, den man sich nicht entgehen lassen sollte, um Zeuge dieser inspirierenden Geschichten zu werden.
