Essen auf dem weg: koschinat kündigt angriff auf die 2. liga an!

Rot-Weiss Essen steht kurz vor dem historischen Aufstieg in die 2. Bundesliga – und Trainer Uwe Koschinat macht deutlich: Jetzt wird die Konkurrenz so richtig unter Druck gesetzt. Nach dem souveränen 3:1-Sieg gegen Schlusslicht Schweinfurt verkündete der 54-Jährige am Dienstagabend seine Entschlossenheit und schickte eine klare Botschaft an die Liga.

Die rechnung mit osnabrück

Die rechnung mit osnabrück

Der Triumph in Schweinfurt war der sechste Sieg in Serie für RWE und festigte den zweiten Platz in der Tabelle. Allerdings ist die Mission Aufstieg nicht nur eine Frage der aktuellen Form, sondern auch der persönlichen Revanche für Koschinat. Seine Zeit beim VfL Osnabrück endete vor knapp einem Jahr abrupt, die sportlichen Ergebnisse stimmten nicht. Nun, sechs Spieltage vor Saisonende, hat Essen die besten Aufstiegschancen und kann die einst so bittere Vergangenheit hinter sich lassen.

Koschinat, der einst gemeinsam mit Roger Schmidt, Markus Gisdol und Sami Hyypiä in Köln seine Fußballlehrerlizenz erwarb, ist bekannt für seine direkte Art. Er scheut sich nicht, seinen Spielern und Vereinsverantwortlichen seine Meinung zu sagen – und das auch schonungslos. Seine emotionale Beteiligung am Spielfeldrand, gepaart mit gelegentlichen Ausbrüchen und dem Abräumen von Stühlen, steht dabei im krassen Gegensatz zu seiner ruhigen und analytischen Art nach dem Spiel.

Die Geschichte von RWE unter Koschinat ist bemerkenswert. Als er im Dezember 2024 das Ruder übernahm, stand der Verein kurz vor dem Abgrund. Doch unter seiner Führung gelang nicht nur der Klassenerhalt, sondern auch eine beeindruckende Aufwärtsentwicklung, die nun zum Aufstieg in die 2. Bundesliga führen könnte. Die Mannschaft hat gelernt, mit Rückschlägen umzugehen und immer wieder aufzusteigen – eine Qualität, die in der entscheidenden Phase der Saison von unschätzbarem Wert sein wird.

Am Samstag empfängt Essen den FC Ingolstadt, ein Gegner, der allem Anschein nach den Ansprüchen des ambitionierten Teams gewachsen sein wird. Koschinats Worte sind jedenfalls Programm: