El mala: köln se planta ante las ofertas – klassenerhalt im fokus
Köln – Die Gerüchte um einen Wechsel von Said El Mala von den Karnevalsstädtern zum FC Köln machen die Runde, doch Sportdirektor Thomas Kessler lässt sich davon nicht beirren. Nach dem hart erkämpften 1:1 gegen den FC St. Pauli betonte er, dass der Spieler noch bis 2030 Vertrag hat und der Verein sich auf die sicherstellung des Klassenerhalts konzentriert.

Kessler: „kein preisschild durch europa schleifen“
„Es ist total unseriös, heute Abend ein Preisschild zu nennen“, erklärte Kessler im Gespräch mit Sky. Der Fokus liege klar auf der sportlichen Entwicklung des Teams und dem Stabilisieren in der Bundesliga. „Was im Vordergrund steht, ist, dass wir die nötigen Punkte holen.“ Die fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz vor den letzten vier Spieltagen geben dabei Anlass zu Optimismus. Man will sich in Köln weiterentwickeln und den Klassenerhalt festigen – das ist das vorrangige Ziel.
Doch was, wenn doch Angebote eingehen sollten? Kessler ließ sich nicht in die Karten schauen: „Sollte es der Fall sein, dass Angebote reinkommen, dann werden wir uns damit auseinandersetzen.“ Er betonte jedoch deutlich, dass er nicht aktiv nach Interessenten suchen und den Spieler „durch Europa oder durch England schleifen“ werde. „Ich bin sehr froh, dass Said einen Vertrag bis 2030 bei uns hat.“
Die Situation ist delikat. El Mala ist zweifellos ein Leistungsträger, dessen Wert für den FC unbestritten ist. Aber Kessler signalisiert klar: Solange der Spieler den Verein nicht aktiv verlassen möchte und die sportlichen Ziele nicht gefährdet sind, wird der FC nicht in Verhandlungen eintreten. Die Fans können also vorerst beruhigt sein – zumindest, solange die Punkte gegen die Konkurrenz gesammelt werden.
Die Zahlen sprechen für sich: El Mala erzielte in dieser Saison bereits sieben Tore und bereitete fünf weitere vor. Sein Marktwert wird auf rund 25 Millionen Euro geschätzt. Aber am Ende des Tages zählt für Kessler nur eines: „Wir wollen uns beim 1. FC Köln weiterentwickeln, uns in der Bundesliga stabilisieren.“